Die Bürgermeister Mallorcas haben sich sehr besorgt über die hohen Kosten geäußert, die die Anwendung des Gesetzes 7/2023 vom 28. März über den Schutz der Rechte und das Wohlergehen der Tiere mit sich bringen wird. Die größte Beunruhigung wird durch die Verpflichtung verursacht, dass jedes Konsistorium die Kontrolle von Katzenkolonien übernehmen muss.
Die Gesamtkosten, die von den Vereinbarungen abhängen, die jede Gemeinde mit Tierschutzorganisationen oder Tierkliniken treffen kann, belaufen sich auf etwa 200 Euro pro Tier, wobei unvorhergesehene Ereignisse wie das Auftreten einer Situation, in der eine zivilrechtliche Haftung gefordert wird, nicht berücksichtigt werden.
Angesichts dieser Situation hat Més per Mallorca am Montag (04.12.2023) einen Antrag eingereicht, in dem der Consell de Mallorca aufgefordert wird, eine spezielle Beihilfelinie einzurichten, damit die Gemeinden der Insel alle gesetzlich vorgeschriebenen tierärztlichen Leistungen abdecken können.
Der Sprecher von Més, Jaume Alzamora, wies darauf hin, dass die Initiative der Partei auch die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit der Tierärztlichen Hochschule vorschlägt, um die Stadtverwaltungen dabei zu unterstützen, die Sterilisation, Entwurmung, Impfung und Mikrochip-Identifizierung aller Katzen in den Katzenkolonien zu gewährleisten. Alzamora, der die Initiative in Lloseta vorstellte, einer Gemeinde, in der es mehrere Katzenkolonien gibt, betonte, dass „alle Stadtverwaltungen über einen 24-Stunden-Notdienst für die Sammlung und tierärztliche Versorgung von streunenden und ausgesetzten Tieren sowie für die Gesundheitsfürsorge für kommunale Katzen verfügen müssen“.
Die Bürgermeisterin von Lloseta, Angelina Pérez, fügte hinzu, dass „dieses Gesetz ohne jegliche Mittel oder Budget kommt und für kleine Gemeinden unerschwingliche Kosten mit sich bringt“.
Ein weiteres Problem, das die lokalen Behörden angehen müssen, ist die Verwaltung von Haustieren, die Sicherstellung, dass Hauskatzen kastriert werden, sowie die Kontrolle über potenziell gefährliche Tiere und Märkte. Més fordert den Rat auf, Umweltbeauftragte zur Verfügung zu stellen, um die lokalen Polizeikräfte im Bereich des Tierschutzes zu verstärken.
Der Präsident der FELIB, Jaume Ferriol, bestätigt seinerseits „die große Besorgnis, die in den Rathäusern der Balearen herrscht, da dieses staatliche Gesetz uns viele Pflichten auferlegt, ohne dass bekannt ist, wie diese finanziert werden sollen“.
Quelle: Agenturen





