Mallorca will massiv in Digitalisierung investieren

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Die Balearenregierung plant, bis 2030 250 Millionen Euro in Technologie zu investieren. Dies wirft wichtige Fragen auf: Wer profitiert davon, was fehlt und wie kann das Geld sinnvoll eingesetzt werden?

Ein kritischer Blick auf die Pläne zeigt, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit 100 Millionen Euro und der Ausbau des Technologieparks ParcBit mit 67,5 Millionen Euro wichtige Schwerpunkte bilden. Es ist jedoch fraglich, ob diese Investitionen allein ausreichen, um die digitale Transformation auf Mallorca voranzutreiben.

Reicht das Geld, um die digitale Wende auf Mallorca zu schaffen? Wer wird davon profitieren?

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Der Teufel steckt oft im Detail: Es braucht gemeinsame Datenstandards, um Schnittstellenprobleme zwischen Kliniken, Ärzten und Apotheken zu lösen. Auch qualifiziertes Personal, wie IT-Fachkräfte und Datenschutzbeauftragte, ist entscheidend. Zudem müssen die laufenden Kosten für Wartung und Cybersicherheit berücksichtigt werden.

Der Fokus auf ParcBit ist sinnvoll, birgt aber die Gefahr, dass kleine, lokale Unternehmen aufgrund bürokratischer Hürden benachteiligt werden. Was fehlt, sind klare Zeitpläne, transparente Ausschreibungen und eine realistische Bestandsaufnahme der Infrastruktur, insbesondere in ländlichen Gebieten.

Die digitale Kluft zwischen städtischen und ländlichen Regionen muss geschlossen werden, um eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu verhindern.

Die Investition ist ein wichtiger erster Schritt, aber der Erfolg hängt von Planung, Personal, Standards und Transparenz ab. Wenn die Regierung klare Meilensteine setzt, offene Standards fördert und kleine Anbieter berücksichtigt, kann Mallorca von der Digitalisierung profitieren. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein Großteil des Geldes in ineffiziente Lösungen fließt.

Quelle: Agenturen