Massenimpfung auf Mallorca wird in Son Dureta und in großen Sportzentren durchgeführt

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Die Massenimpfung gegen COVID-19 auf Mallorca wird in Son Dureta und in großen Sportzentren stattfinden, wie am Dienstag (09.02.2021) die Gesundheitsministerin Patricia Gomez bei ihrem Auftritt im Parlament erklärte.

Konkret handelt es sich um das Sportzentrum Germans Escales und das Krankenhaus Son Dureta in Palma, sowie das Sportzentrum Mateu Canyelles in Inca und die Pferderennbahn in Manacor.

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Der Rest der Inseln ist noch nicht beschlossen worden. Auf Ibiza werden die Techniker des Servei de Salut zwei mögliche Standorte evaluieren: den Palacio de Ferias y Congresos oder das Sportzentrum Es Pratet in der Stadt Ibiza. Auf Menorca begutachten die Techniker das Messegelände von Maó und die Mehrzweckhalle des Canal Salat in Ciutadella. Was Formentera betrifft, so befindet sich das Ministerium noch in Gesprächen mit dem Consell der Insel, um den Standort endgültig festzulegen.

Die Ministerin erklärte, dass sie Gespräche mit mehreren Gemeinden und Inselräten aufgenommen haben, um die Einrichtung mehrerer Punkte für Massenimpfungen gegen COVID-19 zu planen. Gleichzeitig haben die Techniker des Gesundheitsdienstes begonnen, die verschiedenen Vorschläge zu bewerten.

Gomez hat angegeben, dass für die Anwendung der Dosen 58 Teams eingesetzt werden, die jeweils aus einer Krankenschwester, eine Person für die Registrierung von Patienten und ein Techniker in der Hilfspflege eingesetzt werden. Außerdem wird es sechs Pflegekoordinatoren und einen allgemeinen Pflegekoordinator geben. Insgesamt handelt es sich um eine Einheit, das von 181 Mitarbeitern des Gesundheitswesens gebildet wird und das je nach Bedarf angepasst werden kann. Die Prognose ist, dass pro Tag 11.428 Impfstoffe geimpft werden können, also etwa 80.000 pro Woche.

Die Consellera hat erklärt, dass der Impfprozess von nun an beschleunigt werden wird. Die Balearen werden von dieser Woche bis Anfang März etwa 84.000 Dosen Impfstoff erhalten: Pfizer plant 30.000, Moderna 9.800 und AstraZeneca 43.800 Dosen zu versenden. In diesem Sinne hat sie versichert, dass im März mehr Dosen ankommen werden, da es sehr gut möglich ist, dass neue Impfstoffe auf den Markt kommen und die derzeitigen Hersteller die Produktion erhöhen.

Bis letzten Montag wurden 36.700 Dosen appliziert, fast alle Impfstoffe, die das Ministerium erhalten hat. Der Impfprozess kann in dieser Woche fortgesetzt werden, nachdem gestern ein Teil der wöchentlichen Charge von Pfizer eingetroffen ist, die in dieser Woche mit weiteren Fläschchen von Moderna und AstraZeneca vervollständigt werden soll.