Massive Aufstellung illegaler Mobilheime in Málaga

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

In der Provinz Málaga beobachtet die Staatsanwaltschaft zunehmend kritisch die rasante Zunahme sogenannter Mobilheime. Diese versetzbaren Häuser werden immer häufiger als kostengünstige Alternative zu traditionellen Wohnhäusern genutzt, sind jedoch in vielen Fällen illegal aufgestellt.

Ein Mobilheim kostet in der Regel etwa 50.000 Euro und kann oft innerhalb eines Vormittags aufgestellt werden. Sie verfügen in der Regel über alles, was zum Wohnen notwendig ist, wie ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Badezimmer. Gerade wegen dieser Einfachheit sind sie bei Menschen beliebt geworden, die eine bezahlbare Wohnung suchen.

Das Problem ist, dass viele dieser Häuser auf landwirtschaftlichen Flächen aufgestellt werden, wo das Wohnen offiziell nicht erlaubt ist. Vor allem in Gemeinden im Guadalhorce-Tal, wie Cártama, Alhaurín de la Torre und Alhaurín el Grande, gibt es immer mehr solcher Fälle. Laut lokalen Verwaltungsbeamten schießen die Mobilheime wie Pilze aus dem Boden.

Lesetipp:  Trump soll sich um "Wesentliches" kümmern
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Gustav Knudsen | Kognitive Dissonanz

Die Guardia Civil entdeckte 2025 in Málaga 62 mögliche Verstöße gegen das Baurecht im Zusammenhang mit Mobilheimen. In dieser Untersuchung werden etwa 125 Personen überprüft. Für viele Gemeinden bedeutet dies große Probleme, da die Zahl der Beschwerden und Akten rapide zunimmt.
Neben den rechtlichen Problemen gibt es auch praktische Konsequenzen. Einige Mobilheime werden mit festen Anschlüssen für Wasser, Strom und Klärgruben ausgestattet. Dies kann zu Bodenverschmutzung, überfüllten Müllcontainern und beschädigten Straßen führen. In einigen Fällen stehen die Häuser sogar in Gebieten, in denen es zu Überschwemmungen kommen kann.

Laut dem Umweltstaatsanwalt in Málaga ist es ein Irrglaube, dass Mobilheime nicht unter die Bauvorschriften fallen. Sobald sie dauerhaft aufgestellt oder an Versorgungsleitungen angeschlossen werden, gelten sie rechtlich als normale Wohnhäuser. Das bedeutet, dass für sie die gleichen Vorschriften gelten wie für ein Haus aus Ziegelsteinen.

Viele Käufer fühlen sich im Nachhinein von Unternehmen getäuscht, die behaupten, dass keine Genehmigung erforderlich sei. Die Behörden betonen jedoch, dass jeder beim Rathaus leicht überprüfen kann, ob ein Haus auf einem bestimmten Grundstück zulässig ist.

Wer dennoch illegal ein mobiles Haus aufstellt, kann mit einer Geldstrafe und sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen, die jedoch oft ausgesetzt wird, wenn der Eigentümer das Haus wieder entfernt und das Grundstück wiederherstellt.

Quelle: Agenturen