Massives Baumsterben in Murcia

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Schlechte Nachrichten für die südliche Provinz Murcia. Die fehlenden Niederschläge und die extreme Hitze der letzten Monate setzen den Bäumen dort schwer zu. Diese ungünstigen Witterungsbedingungen haben den Bäumen in dieser Region erheblichen Stress bereitet. Nicht weniger als 5,7 % aller Bäume starben infolge der kombinierten Auswirkungen der meteorologischen Bedingungen.

Dies wirkt sich nicht nur auf die lokale Flora, sondern auch auf die biologische Vielfalt und das Ökosystem als Ganzes aus.

Die Bäume in der Region Murcia trocknen aus. Sowohl die unzureichenden Niederschläge als auch die hohen Temperaturen schaffen dort eine heikle Situation. In diesem Jahr sind 5,7 % aller Wälder abgestorben, bei den Kulturbäumen wie Mandeln, Weinreben oder Olivenbäumen sind es sogar 15 bis 17 %. Die Stauseen des Segura haben derzeit weniger als 16 % ihrer Gesamtkapazität.

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Knappe Niederschläge sind in Murcia keine Ausnahme. Mit einem Jahresdurchschnitt von 300 bis 350 Litern pro Quadratmeter liegt die Provinz bei der Hälfte des spanischen Durchschnitts. Das vergangene Jahr war jedoch das trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen in den letzten 63 Jahren. Insgesamt fielen nur 137 Liter pro Quadratmeter.

Neben dem fehlenden Regen waren aber auch die außergewöhnlich hohen Temperaturen ein Grund dafür. Der Winter war der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit einem Durchschnitt von 11,9 Grad lag er 2,5 Grad über dem normalen Durchschnitt. Auch Frühling und Sommer waren außergewöhnlich warm. Die Situation ist so schlimm, dass sogar einheimische Bäume wie Steineichen, Zypressen oder Rosmarinbüsche absterben.

Nicht nur für die Natur ist die Situation dramatisch. Auch die Landwirte, die unter anderem Getreide, Weintrauben, Oliven oder Mandeln anbauen, leiden stark unter den meteorologischen Bedingungen.

Quelle: Agenturen