Die Präsidentin der Regionalregierung, Marga Prohens, hat der Transportbranche der Balearen versichert, dass die Maßnahmen, die zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten verabschiedet werden, ihren Forderungen gerecht werden.
Dies erklärte sie am Mittwoch (25.03.2026) während ihrer Rede auf der Jahreshauptversammlung des Balearischen Transportunternehmerverbands (FEBT), die in Algaida stattfand. Das Maßnahmenpaket, so versicherte sie, werde vor Ostern verabschiedet, jedoch erst, nachdem sich die Regionalregierung mit den betroffenen Branchen, den verschiedenen Behörden und den Fraktionen getroffen habe.
„Es wird eure Forderungen widerspiegeln“, versicherte Prohens und führte aus, dass man sich vor allem auf diejenigen konzentrieren werde, die nicht im Königlichen Erlass der Regierung enthalten sind. Zu den Mängeln dieser „unzureichenden“ Maßnahmen gehöre unter anderem das Konzept der Insellage, betonte sie.
„Die Insellage wirkt sich in diesen Fällen immer nachteilig aus, und wenn es einen Konflikt gibt, der weltweit und in ganz Spanien auftritt, haben wir hier noch komplexere Folgeerscheinungen“, betonte sie.
Die Regionalpräsidentin verwies auch auf ein weiteres Thema, das während der Versammlung des Arbeitgeberverbandes angesprochen wurde: den Abbau von Bürokratie.
Sie hat zugesagt, dass der derzeit in Bearbeitung befindliche Entwurf des Gesetzes zur Beschleunigung strategischer Projekte Maßnahmen zur „Reduzierung unnötiger Formalitäten“ enthalten werde, räumte jedoch ein, dass selbst damit „noch viele weitere“ Maßnahmen fehlen würden.
Prohens vertrat die Ansicht, dass die Kritik bestimmter Parteien, die davor warnen, dass der Abbau von Bürokratie gleichbedeutend mit einer „Deregulierung“ der öffentlichen Verwaltung sei, darauf abziele, „die Bürger zu verwirren“.
Der Präsident der FEBT, Rafael Roig, informierte die Anwesenden über die von der Zentralregierung für den Transportsektor geplanten Maßnahmen. DerKraftstoff macht zwischen 30 % und 35 % der Betriebskosten eines Transportunternehmens aus, weshalb jede Preiserhöhung „unmittelbare Auswirkungen“ auf die Tätigkeit des Sektors habe, merkte er an.
Neben dem Anstieg der Kraftstoffpreise, der durch die Eskalation des Krieges verursacht wurde, und der Forderung nach weniger Bürokratie wurden auf der Versammlung auch Themen wie der Mangel an Be- und Entladezonen sowie der Arbeitskonflikt angesprochen, der sich aus der Anerkennung der Wartezeit der Fahrer auf Fähren als Arbeitszeit ergibt.
Quelle: Agenturen




