Maßnahmen gegen illegale Ferienvermietungen zeigen Wirkung

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die Vermietung von Wohnungen als Ferienunterkünfte für Touristen hat sich im vergangenen Jahr auf Ibiza halbiert. Damit zeigen die spanischen Maßnahmen gegen illegale Vermietungen von Ferienwohnungen und Overtourismus erste Erfolge. Das berichtet Reuters unter Berufung auf die Tourismusorganisation Exceltur.

Die Zahl der Anzeigen, in denen Wohnungen als Ferienunterkünfte angeboten werden, ist in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 in ganz Spanien um vier Prozent zurückgegangen. Das ist der erste landesweite Rückgang überhaupt.

Die Verschärfung der Vermietungsvorschriften wurde vor einigen Jahren nach zunehmenden Beschwerden von Anwohnern eingeleitet, die behaupten, dass der starke Anstieg der Mieten und Immobilienpreise durch die wachsende touristische Nachfrage angeheizt wird. Für Hausbesitzer ist es oft lukrativer, ihre Immobilien an Touristen zu vermieten als an Anwohner.

Lesetipp:  Neuer Wanderweg auf Mallorca soll kommen?
Jetzt entdecken: Krimis zum Wohlfühlen

Auf Ibiza wurden die Kontrollen in letzter Zeit erheblich verschärft, um gegen illegale Vermietungen vorzugehen. Barcelona hat inzwischen sogar angekündigt, alle Ferienwohnungen bis spätestens 2028 verbieten zu wollen.

Auch auf Mallorca werden weniger Wohnungen für kurze Zeit als Ferienunterkünfte vermietet. Laut Óscar Perelli, Vizepräsident von Exceltur, spielen neue Vorschriften eine entscheidende Rolle. Vermieter sind künftig verpflichtet, ihre Wohnungen zu registrieren, bevor sie diese über Plattformen wie Airbnb anbieten dürfen.

Quelle: Agenturen