Maßnahmen zur Verbesserung des Trinkwassermanagements auf Mallorca

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Die Verbesserung der Wasserbewirtschaftung ist eine der Prioritäten des Regierungsteams von Artà auf Mallorca. Der Mangel an Niederschlägen und der niedrige Wasserstand der Brunnen zwangen bereits im Mai zu Maßnahmen in Colònia de Sant Pere. Nun hat das Ajuntament eine Kreditänderung in Höhe von 3,6 Millionen Euro vorgenommen, von denen insgesamt 2,5 Millionen Euro für Investitionen zur Bewältigung dieses Problems verwendet werden sollen.

Diese Maßnahme wurde auf der letzten Plenartagung in der vergangenen Woche beschlossen. Damit soll ein Teil des Trinkwassernetzes in Artà und Colònia de Sant Pere sektoralisiert werden, um genauere Informationen über den Wasserverbrauch in den einzelnen Zonen zu erhalten und festzustellen, wo der größte Handlungsbedarf besteht. Ein weiteres geplantes Projekt ist die Sanierung der am stärksten veralteten oder beschädigten Abschnitte der Trinkwasserversorgungsinfrastruktur, um die Zahl der Lecks zu verringern.

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Ende Mai stand Colònia de Sant Pere im Mittelpunkt des Interesses. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die zur Stabilisierung der Situation und zur Sensibilisierung der Einwohner beigetragen haben. Unter anderem wurde die Verwendung von Trinkwasser für die Bewässerung von Gärten, das Füllen von Swimmingpools oder die Reinigung von Terrassen oder Autos verboten.

Außerdem wurde ein neuer Druckminderer in das Netz eingebaut, der ebenfalls dazu beiträgt, die Versorgung im Küstengebiet zu verbessern. Eine weitere Maßnahme war die Aussetzung von Genehmigungen für den Bau, die Erweiterung oder die Sanierung von Schwimmbädern. Das Ajuntament möchte nun jedoch seine Besorgnis über den Wasserstand in den Brunnen von Artà zum Ausdruck bringen. Deshalb bittet sie die Bürger, weiterhin verantwortungsvoll mit dieser Ressource umzugehen.

Quelle: Agenturen