Portugal hat beschlossen, mehrere mautpflichtige Straßen, die nach Spanien führen, abzuschaffen. Die Maßnahme wird 2025 in Kraft treten und soll die Verkehrssicherheit erhöhen und das Reisen für Grenzgänger erleichtern.
Vergangene Woche hat das portugiesische Parlament einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Abschaffung mehrerer Mautgebühren bis 2025 vorsieht, darunter auch die Mautgebühren für bestimmte Autobahnen, die direkt nach Spanien führen. Diese Maßnahme wird für Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen gelten, für die es keine sichere Alternative gibt. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit auf solchen Straßen zu erhöhen.
Andererseits werden Hunderte von spanischen Autofahrern von diesem Gesetz profitieren, indem sie regelmäßig in das Nachbarland fahren und keine Mautgebühren zahlen müssen. Dies eröffnet auch vielen Spaniern die Möglichkeit, in Portugal billiger unterzukommen.
Die neuen Regelungen aus Portugal betreffen die Autobahn A-4 (Trasmontana), die von Porto in die Provinz Zamora (Kastilien und León) führt. Außerdem wird die Maut auf der Autobahn A-22, die die portugiesische Algarve mit der Provinz Huelva (Andalusien) verbindet, abgeschafft.
Im Jahr 2025 werden auch die Autobahnen A-24, die Portugal mit Ourense (Galicien) verbindet, und A-25, die Portugal mit Salamanca (Kastilien und León) verbindet, gebührenfrei sein, ebenso wie die A-28, die Porto mit Vigo (Galicien) verbindet. Das bedeutet, dass es auf diesen Straßen keine Maut mehr geben wird.
Quelle: Agenturen



