In den letzten Jahren hat die westliche Welt einen bemerkenswerten Anstieg der Zahl der vermögenden Personen zu verzeichnen. Einem aktuellen Bericht von Capgemini zufolge wird die Zahl der vermögenden Personen weltweit bis 2023 um 5 % auf 22,8 Millionen ansteigen. Dies verdeutlicht die zunehmende Ungleichheit bei der Verteilung des Reichtums, wobei eine kleine Elite immer mehr Vermögen anhäuft.
Das Vermögen in Westeuropa hat deutlich zugenommen, wobei Italien und Frankreich mit 8,5 % bzw. 6,5 % die größten Zuwächse verzeichneten. Andere Länder wie die Schweiz (5,6 %), Dänemark (4,5 %), das Vereinigte Königreich (2,9 %) und Deutschland (2,2 %) verzeichneten ebenfalls einen Anstieg, blieben aber hinter Spanien zurück.
Bis 2023 stieg die Zahl der Reichen in Spanien um 5,6 %, von 237.400 im Jahr 2022 auf 250.600. Das Gesamtvermögen dieser Gruppe stieg um 5,7 %, von 687,2 Milliarden Dollar im Jahr 2022 auf 726,4 Milliarden Dollar im Jahr 2023. In der Rangliste der Länder mit den reichsten Einwohnern liegt Spanien auf Platz 15.
Dem Bericht zufolge machen Personen mit extrem hohem Nettovermögen (etwa 1 %) 34 % des Gesamtvermögens der reichen Bevölkerung aus. Dies macht sie zu einer attraktiven Zielgruppe für Vermögensverwalter.
Obwohl der Bericht keine spezifischen Zahlen für Deutschland enthält, kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Reichen auch hier gestiegen ist, was dem allgemeinen Trend in Westeuropa entspricht.
Quelle: Agenturen





