Aufgrund des anhaltenden Winterwetters wurden am Sonntag (04.01.2026) mehr als 400 Flüge am Flughafen Schiphol gestrichen. Schnee, Kälte und Glätte sorgen dafür, dass Flugzeuge weniger schnell starten und landen können. Das Enteisen der Flugzeuge kostet zudem viel zusätzliche Zeit, wodurch der Flugverkehr stark eingeschränkt wird.
Die Probleme halten auch am Montag an. Schiphol und die Fluggesellschaften haben angekündigt, dass am Montag erneut mehr als 100 Flüge gestrichen werden. Damit bleibt die Unsicherheit für Tausende von Reisenden, die über den Flughafen abfliegen oder ankommen wollen, groß.
Wie schon am Sonntag sind auch viele internationale Flüge betroffen. Vor allem Flüge zu spanischen Zielen fallen in großem Umfang aus. Reisende, die unter anderem nach Málaga, Alicante, Barcelona, Valencia und Madrid fliegen wollen, müssen mit Annullierungen oder langen Verspätungen rechnen.
Am Flughafen Schiphol sorgt dies für Hektik und Frustration. Viele Reisende stehen erneut an den Serviceschaltern Schlange oder versuchen, ihren Flug digital umzubuchen. Da viele alternative Flüge ausgebucht sind, gelingt es nicht allen, schnell einen neuen Abflugtermin zu bekommen.
Die Fluggesellschaften betonen, dass die Sicherheit an erster Stelle steht und dass das Winterwetter keine andere Wahl lässt. Reisenden wird empfohlen, den Status ihres Fluges regelmäßig zu überprüfen und nur dann zum Flughafen Schiphol zu kommen, wenn ihr Flug tatsächlich stattfindet.
Bemerkenswert ist, dass der Flughafen Eindhoven bislang keine Flüge streichen musste. Der Regionalflughafen scheint weniger von den Wetterbedingungen betroffen zu sein, sodass die Flüge dort vorerst planmäßig starten.
Für die kommenden Tage bleibt abzuwarten. Wenn das Winterwetter anhält, ist es nicht ausgeschlossen, dass im Laufe der Woche weitere Flüge am Flughafen Schiphol, darunter auch Flüge nach Spanien, gestrichen werden.
Quelle: Agenturen





