Im Jahr 2025 kamen fast ein Viertel aller spanischen Premium-Gäste auf die Balearen. Für Mallorca bedeutet das höhere Einnahmen, längere Saisons und neue Chancen für lokale Betriebe – nicht nur für Fünf-Sterne-Hotels.
Die Balearen an der Spitze: Mehr Luxus, mehr Chancen für Mallorca. Warum die Statistik mehr ist als nur ein guter Wert? Die Zahlen aus 2025 sind deutlich: Rund 22,5 Prozent aller sogenannten Premium-Touristen in Spanien reisten auf die Balearen. Fast ein Viertel der internationalen Ausgaben von Gästen auf den Inseln stammte von Reisenden mit hoher Kaufkraft.
Für Palma taucht die Stadt im landesweiten Vergleich bei den Zielen für Luxusgäste an dritter Stelle auf, hinter Madrid und Barcelona. Man spürt, dass nicht nur große Ketten davon profitieren, wenn mehr gutbetuchte Gäste kommen. Die Boutiquen in der Calle Sant Miquel, die kleinen Weinhändler am Mercado de l’Olivar, der Fischer in Portixol – sie alle merken eine spürbare Nachfrage nach Qualität.
Das ist aus zwei Gründen gut für die Insel: Erstens bedeuten höhere Ausgaben direkt mehr Umsatz für Hotels, Restaurants und Läden. Zweitens schaffen sie Spielraum für saisonverlängernde Angebote. In Cala Major oder entlang der Playa de Palma sieht man mittlerweile häufiger Hotelöffnungen außerhalb der klassischen Sommermonate. Für Beschäftigte heißt das stabilere Jobs, für Betriebe die Möglichkeit, Personal länger zu halten und weiterzubilden.
Auch für lokale Produzenten kann das eine Chance sein. Mallorquinischer Käse, Olivenöl aus Felanitx oder handgefertigte Keramik – Produkte mit Herkunft und Geschichte werden von Gästen mit Kaufkraft geschätzt. Wenn ein Hotelkonzern bei der Frühstücksbuffet-Auswahl auf lokale Lieferanten setzt, dann verteilen sich die Einnahmen tiefer in die Gemeinde, bis in kleine Dörfer wie Sineu oder Ariany.
Quelle: Agenturen





