Mercadona – ein kulturelles Phänomen?

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Trumps Ministerium für Landwirtschaft hat Mercadona als echtes kulturelles Phänomen in Spanien bezeichnet. Im Bericht „Retail Foods Spain 2025” heißt es, dass die Supermarktkette nicht nur den Markt dominiert, sondern auch das tägliche Leben von Millionen Spaniern beeinflusst.

Dem Bericht zufolge erzielte Mercadona im Jahr 2024 einen Umsatz von 34,5 Milliarden Dollar, fast dreimal so viel wie Carrefour. Damit bleibt die Kette fest an der Spitze und bestimmt zu einem großen Teil, welche Produkte und Trends die spanischen Verbraucher verfolgen.

Ein wichtiger Teil dieses Erfolgs sind die beliebten Eigenmarken Hacendado und Deliplus. Der Bericht betont, dass die Spanier großen Wert auf erschwingliche Produkte legen, weshalb Eigenmarken mittlerweile mehr als 44 Prozent der Lebensmittelkäufe ausmachen. Mercadona versteht es, genau auf diesen Bedarf einzugehen.

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Darüber hinaus weist das amerikanische Ministerium auf den fragmentierten spanischen Einzelhandelsmarkt hin. Obwohl viele Ketten aktiv sind, bleibt Mercadona mit Abstand der größte Akteur, gefolgt von Carrefour und Lidl. Die wirtschaftliche Unsicherheit der letzten Jahre hat dazu geführt, dass viele Verbraucher beim Einkaufen preisbewusster geworden sind, was die Position von Mercadona weiter stärkt.

Der Analyse zufolge ist Mercadona für viele Familien mehr als nur ein Supermarkt geworden. Es ist ein fester Bestandteil des täglichen Lebens, mit bekannten Produkten, günstigen Preisen und einem Konzept, das vielen Menschen vertraut ist.

Quelle: Agenturen