Mit “Bildaufnahmen” gegen Smartphone-Benutzer

Fuhrpark der DGT auf Mallorca

Fuhrpark der DGT auf Mallorca

Zwei Kameras der Generaldirektion Verkehr (DGT), die mit einem hochentwickelten Bildaufnahmesystem ausgestattet sind, werden für Bußgelder aller Fahrer sorgen, die mit dem Handy telefonieren.

Sie werden auf der Ma-20 (Vía de Cintura) und auf der Inca-Autobahn platziert. Bislang hatte die DGT mit diesen Vorrichtungen alle Insassen von Fahrzeugen, bei denen festgestellt wurde, dass sie keine Sicherheitsgurte angelegt haben, angezeigt. Von nun an werden sie auch dazu dienen, diejenigen zu bestrafen, die während der Fahrt ein Handy benutzen. Ziel ist es, Ablenkungen zu reduzieren, die 33 Prozent der tödlichen Unfälle in Spanien verursachen.


Alle von den Bilderfassungsgeräten registrierten Bilder werden täglich an das “Centro de Tratamiento de Denuncias Automatizadas” in León geschickt. Dort angekommen, werden sie von einer Software analysiert, die die Fotos derjenigen Fahrer aussortiert, die keine Unregelmäßigkeiten begehen. Die Fotos, die eine mögliche Verletzung durch den Fahrer des Fahrzeugs zeigen, werden von der DGT überprüft, um festzustellen, ob die Verordnung verletzt wurde.

Anschließend wird das Bild an die Provinzverkehrszentrale der Balearen geschickt, wo es – zum dritten Mal – erneut und manuell überprüft wird, ob der Fahrer gegen die Vorschriften verstoßen hat, um anschließend ein entsprechendes Sanktionsverfahren einzuleiten.

Von diesem Zeitpunkt an erhält der Fahrzeughalter eine Benachrichtigung der DTG, um mit der Identifizierung des Fahrers fortzufahren, der zum Zeitpunkt der Begehung der Verletzung am Steuer saß. Die von den Kameras aufgenommenen Fotos werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Nach Abschluss des Identifizierungsverfahrens wird der entsprechende 200-Euro-Strafbericht und die Entnahme von 3 Punkten aus dem Führerschein verschickt. Die Guardia Civil erinnert daran, dass der Inhaber, der den Fahrer des Fahrzeugs, der das Auto gesteuert hat, nicht identifiziert, mit viel schwereren Strafen zu rechnen hat.

Mit “Bildaufnahmen” gegen Smartphone-Benutzer
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