Ab dem 1. Juli 2025 führt Benidorm strengere Kontrollen in der Umweltzone (Zona de Bajas Emisiones, ZBE) ein. Seit dem 1. Januar läuft bereits eine Informationsphase, die nun durch echte Kontrollen abgelöst wird. Bislang wurden über die Genehmigungsplattform bereits rund tausend Fahrzeuge registriert, vor allem von Einwohnern mit Zweitwohnsitz oder von Unternehmen innerhalb der ZBE.
Einwohner von Benidorm, die in der Stadt Kfz-Steuer (IVTM) zahlen, dürfen automatisch in die Innenstadt fahren, ohne vorher eine Genehmigung zu beantragen. Alle anderen – wie Pendler, Touristen, gelegentliche Besucher und Unternehmen in den Stadtteilen Levante und Poniente – müssen über das Online-Portal zbe.benidorm.org eine Zugangsgenehmigung beantragen.
Arbeitnehmer, die innerhalb der ZBE tätig sind, unabhängig davon, wo sie in Benidorm wohnen, müssen eine Dauerzugangsgenehmigung beantragen. Diese ist ein Jahr lang gültig und wird über eine vereinfachte Online-Erklärung („declaración responsable“) beantragt.
Für Personen, die nur gelegentlich in die Zone müssen, wie Touristen und Besucher, gibt es befristete Genehmigungen. Darüber hinaus haben Einwohner die Möglichkeit, zehn Zugangsrechte pro Monat an Besucher wie Familie oder Freunde zu vergeben.
Das Parken auf öffentlichen Parkplätzen innerhalb der ZBE erfordert keine zusätzliche Genehmigung, da das Parksystem die Kennzeichen automatisch registriert. In blauen Zonen bleibt die Zufahrt jedoch den Anwohnern und Arbeitnehmern der ZBE vorbehalten.
Wer ohne gültige Genehmigung fährt, riskiert ab dem 1. Juli Bußgelder zwischen 100 und 500 Euro, je nach Schwere des Verstoßes. Dies gilt nun, da die Informationsphase beendet ist und die Durchsetzungsphase beginnt.
Quelle: Agenturen



