Die spanische Arzneimittel- und Gesundheitsbehörde (Aemps) hat am Mittwoch (04.02.2026) den Rückruf der Haut- und Schutzcremes MediHoney wegen „möglicher Verunreinigung aufgrund unzureichender Herstellungsverfahren” bekannt gegeben.
In einer auf ihrer Website veröffentlichten Mitteilung erklärte die Aemps, die dem Gesundheitsministerium untersteht, dass die Hautcreme MediHoney zum Schutz der Haut vor Rissen, Reizungen, Trockenheit, Reibung oder Scheuern indiziert ist, während die Schutzcreme zum Schutz der Haut vor Körperflüssigkeiten und Feuchtigkeit verwendet wird.
Laut Aemps könnte der festgestellte Kontaminationsprozess „Hautentzündungen, Reizungen oder allergische Reaktionen” verursachen.
Die Aemps wurde durch den autorisierten Vertreter Integra LifeSciences (Frankreich) des Herstellers Derma Sciences, Inc (Kanada) über den Rückruf der MediHoney-Cremes informiert.
Diese Cremes wurden in Spanien von Prim S.A. in Madrid vertrieben. Nach Angaben der Aemps versendet das Unternehmen derzeit eine Mitteilung an Händler, medizinisches Fachpersonal, Apotheken und Patienten, um sie über das festgestellte Problem und die zu ergreifenden Maßnahmen zu informieren.
Konkret handelt es sich um folgende Produkte: die Hautcreme MediHoney, 50-Gramm-Tube, Referenz 597; die Schutzcreme MediHoney, 50-Gramm-Tube, Referenz 582; und die Creme MediHoney, 2 Gramm, Referenz 800.
Die Aemps hat die Patienten darüber informiert, dass sie diese Cremes, falls sie diese zu Hause haben, nicht mehr verwenden und entsorgen sollen. Außerdem hat sie ihnen empfohlen, sich an medizinisches Fachpersonal zu wenden, um eine Alternative zu erhalten.
Die Aemps hat die medizinischen Fachkräfte gebeten, ihre Bestände zu überprüfen, um festzustellen, ob sie die Produkte haben, und falls ja, die Einheiten unter Quarantäne zu stellen und die Anweisungen des Unternehmens zu befolgen.
Außerdem hat sie Apotheken und Händler gebeten, die Produkte nicht auszugeben und sie zurückzugeben.
Quelle: Agenturen





