Das Abfallsammelsystem in Inca auf Mallorca wird in den letzten Monaten des Jahres 2024 grundlegend geändert, um den so genannten „Mülltourismus “ zu bekämpfen (Bürger aus anderen Gemeinden deponieren ihre Abfälle in den Containern einer anderen Ortschaft) und die Recyclingquoten zu erhöhen.
Am stärksten betroffen von diesen Änderungen ist das Stadtzentrum, wo das Haus-zu-Haus-Sammelsystem, das seit sechs Jahren in anderen Stadtvierteln von Inca besteht, schrittweise eingeführt wird.
Die Containerbatterien in verschiedenen Teilen des Zentrums und in anderen besonders problematischen Gebieten, in denen sich täglich Müll ansammelte, wie die Container in den Straßen Jaume I, Jaume II, Benhabet und Salord, werden nach und nach abgebaut.
In dieser Woche werden auch alle Biotonnen im Stadtzentrum entfernt, so dass die Bürger in diesem Gebiet nun von Tür zu Tür abgeholt werden. Da die Abfuhr schrittweise erfolgt, wird es erst im Dezember in Vierteln wie Can López, Fernández Cela und Es Blanquer eine Haussammlung geben. Auch in diesen Fällen werden Informationsveranstaltungen stattfinden, wie sie bereits mit den Anwohnern in den Straßen, in denen das System umgestellt wird, durchgeführt wurden.
Die Stadträtin für Dienstleistungen, María del Carmen Oses, betont, dass „wir es nach einer Evaluierungsphase für angebracht hielten, einen Schritt weiter zu gehen und das Haus-zu-Haus-System, das in Crist Rei und So na Monda so gute Ergebnisse erzielt hat, auf das Zentrum auszuweiten. Wir sind optimistisch, dass dies die Recyclingquote erhöhen und uns unserem Ziel, 50 Prozent zu erreichen, näher bringen wird“.
In diesem Sinne liegt der Prozentsatz der Mülltrennung in den Gebieten, in denen das Haus-zu-Haus-Sammelsystem angewandt wird, derzeit bei über 50 %, während er im Rest der Stadt, wo es noch Container gibt, nur bei 20 % liegt. Eine weitere auffällige Zahl ist der Anteil der in den Containergebieten gesammelten Abfälle, der bei 70 % liegt. Bei den organischen Abfällen werden in den Gebieten mit Containern nur 2 % eingesammelt, während der Anteil in den Gebieten mit Haus-zu-Haus-Sammlung auf 23 % ansteigt.
Quelle: Agenturen





