Nach dem Zusammenbruch des Vulkankegels auf La Palma bewegt sich eine große Menge an Lava in Richtung Westen

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Der erneute Bruch des Kegels des Vulkans von La Palma hat dazu geführt, dass sich eine große Menge an Lava hauptsächlich in Richtung Westen bewegt hat, über den primären Lavastrom und den, der über den Berg der Gemeinde Todoque fließt.

In den letzten 24 Stunden war die Entwicklung der Eruption durch die Veränderung und Neukonfiguration des Hauptkegels des Vulkans gekennzeichnet, so der jüngste Bericht des Departamento de Seguridad Nacional (DSN), der heute Morgen um 8:00 Uhr (Halbinselzeit) veröffentlicht wurde.

Lesetipp:  WHO ruft dazu auf, die Impfung von Kindern und Jugendlichen zu verschieben und Impfstoffe an Länder zu spenden
Nach dem Zusammenbruch des Vulkankegels auf La Palma bewegt sich eine große Menge an Lava in Richtung Westen

Der neue Bruch des Kegels, der sich gestern Nachmittag (25.10.2021) ereignete, hat zu Lavaüberläufen und Erdrutschen geführt, die Strömungen erzeugt haben, aber den neuen Strom, der nach Süden fließt und derzeit praktisch zum Stillstand gekommen ist, nicht beeinträchtigt haben.

Die kanarische Regierung wies ihrerseits darauf hin, dass der Lavastrom in La Laguna keine nennenswerten Veränderungen erfahren hat und wie die übrigen Lavaströme weiterhin überwacht wird, um gegebenenfalls neue Katastrophenschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die durchschnittliche Höhe der Asche- und Gassäule des Vulkans erreichte nach Angaben des DSN am Montag 3.800 Meter.

Sie stellt ferner fest, dass die Wetterbedingungen für die Luftqualität günstig sind und dass der Flughafenbetrieb auf den Kanarischen Inseln derzeit zufriedenstellend ist.

Was die Seismizität betrifft, so zeigen die jüngsten Daten des Nationalen Geographischen Instituts, dass in den frühen Morgenstunden des Dienstags 36 seismische Bewegungen auf La Palma registriert wurden, von denen eine mit einer Stärke von 4,2 und einer Intensität von 4 die Gemeinde Mazo betraf und sich in einer Tiefe von 36 Kilometern ereignete.

Das DSN weist seinerseits darauf hin, dass die Erdbewegungen weiterhin in denselben geografischen Gebieten stattfinden und dass sie in mittleren Tiefen zwischen 10 und 15 Kilometern zugenommen haben, was die Wahrscheinlichkeit von Erdbeben bis zu einer für die Bevölkerung spürbaren Stärke VI begünstigt hat.

Beitrag aktualisiert am 26.10.2021 | 16:43