Nebeneffekt der Pandemie auf Mallorca – 20% weniger KFZ-Ummeldungen

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Im Jahr 2020 wurden 74.940 Anträge auf Umschreibung eines Fahrzeugs nach einem Kauf und Verkauf bearbeitet, im Vorjahr 2019 waren es 94.203 Verfahren. Die Daten zeigen einen Rückgang von 20 %, der mit der Gesundheitskrise aufgrund des Coronavirus zusammenfällt.

So gab es im vergangenen Jahr 53.192 PKW-Ummeldungen gegenüber 68.649 im Vorjahr – ein Rückgang um 22 Prozent – im Vergleich zum übrigen Individualverkehr. In der Reihenfolge, gefolgt von Änderungen bei Lkw und Transportern, Motorrädern, Anhängern und Sattelanhängern und schließlich Bussen.

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Die Provinzzentrale betont, dass ein Käufer eines Gebrauchtwagens maximal 30 Tage ab Vertragsunterzeichnung Zeit hat, einen solchen Eigentumswechsel vorzunehmen. Damit haben einige Bürger Mallorcas auf die Schwierigkeit hingewiesen, die Frist einzuhalten, da sie Schwierigkeiten haben, auf das digitalisierte System zuzugreifen und einen Termin zu vereinbaren. Die DGT geht davon aus, dass anlässlich der COVID-19 “die Kapazitäten reduziert wurden” und dass viele Face-to-Face-Verfahren zur Telematik wurden. Bezüglich möglicher Verzögerungen im Dienst aufgrund von Personalmangel geben sie an, dass es eine staatliche Angelegenheit ist, “dass es weniger freie Stellen gab”.

Die Schwierigkeiten, einen Termin zu bekommen, steigen mit einem System, das der Telematik den Vorrang gibt. Quellen in der Provinzzentrale weisen darauf hin, dass “es nicht verwunderlich ist, dass wir mehr und mehr zu telematischen Verfahren tendieren”, und versichern, dass diese Art von System “einfacher ist, als man denkt”. Etwas, das einigen Bürgern nicht passt, die aber dennoch darauf bestehen, dass “im Zweifelsfall über unsere Mail Kontakt aufgenommen wird”.

Nach den neuesten Daten nehmen die Arbeiter auf Mallorca an etwa 1.000 wöchentlichen Terminen für Verfahren teil, an 28 theoretischen Schichten pro Woche, sowie an tausend Umläufen zur Erlangung von Genehmigungen alle acht Arbeitstage. Sie erinnern uns daran, dass “die Menschen, die in diesen Büros arbeiten, sich sehr anstrengen” angesichts der gelegentlichen Probleme, die bei früheren Terminen auftreten können.

Aber die Realität, mit der die Nutzer konfrontiert sind, ist eine andere: Schwierigkeiten bei der telematischen Bearbeitung, ein zunehmend digitalisiertes System – das ist die Absicht für die Zukunft – und Einschränkungen bei der Beantragung von Dienstleistungen.

Die Anwendung “miDGT” ist seit einem Jahr auf dem Markt und wurde bereits mehr als 2,5 Millionen Mal heruntergeladen. Es ist die Anwendung, die die Generaldirektion für Verkehr für Fahrer oder Fahrzeughalter ins Leben gerufen hat. Bedenken Sie, dass Sie damit unter anderem auch Eigentümerwechsel bearbeiten können. Diese “App” wurde in der Pandemie eingeführt, um administrative Abläufe zu erleichtern.