Neue Frist für den Abriss der Wohnungen von Cala Llamp

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Vor dem 7. August solen die Wohnungen von Cala Llamp auf Mallorca “in Schutt und Asche liegen”. Ob es dann auch so sein, wird man, wie so oft auf Mallorca, dann noch sehen müssen. All dies unter der Voraussetzung, dass der Verwaltungsgerichtshof Nr. 2 von Palma während dieser Zeit den Beginn der Arbeiten genehmigt.

Der Bürgermeister von Andratx, Joan Manera (Més), und ein Vertreter der Baufirma Amer e Hijos haben sich am Mittwoch (07.04.2021) einvernehmlich darauf geeinigt, den Vertrag, den die Gemeinde Ende letzten Jahres an diese Firma vergeben hat, neu zu definieren, mit dem Ziel, die Frist zu verlängern, um den Gegenstand (den Abriss) des besagten Vertragsdokuments wirksam werden zu lassen. “Es ist ein Akt der Überprüfung des negativen und aufschiebenden Einsatzes”, sagt der Bürgermeister.

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Neue Frist für den Abriss der Wohnungen von Cala Llamp
Neue Frist für den Abriss der Wohnungen von Cala Llamp

Auf diese Weise beginnt ab Mittwoch eine neue Frist von vier Monaten, so dass das Unternehmen, das mit dem Projekt zum Abriss der beiden Blöcke, in denen die 12 illegalen Wohnungen in der Calle Tonyina in Cala Llamp, beauftragt wurde, mit den fraglichen Arbeiten beginnen kann, sobald das oben genannte Gericht “grünes Licht” für die Abrissarbeiten gibt, die es bereits 2013 per rechtskräftigem Urteil entschieden hat.

Das Treffen zwischen den städtischen Behörden und den Vertretern der Baufirma verlief sehr herzlich, da Amer e Hijos versteht, dass das Ajuntament d’Andratx alles in seiner Macht stehende getan hat, um den Abriss so schnell wie möglich zu beginnen und dass diese neue Verzögerung nicht in der Verantwortung der lokalen Verwaltung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Manera liegt.

Die x-te Verzögerung des Abrisses der Wohnblöcke wurde diesmal durch das Fehlen einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Nr. 2 von Palma bezüglich des Antrags der Stadtverwaltung vom Februar letzten Jahres verursacht, in dem er den Zutritt zu den Gebäuden verlangte, um mit deren Abbau zu beginnen.

Ein Ansinnen, das ebenfalls zu spät kam, denn gerade als im Januar die Abrissarbeiten beginnen sollten, griffen die Wohnungseigentümer zu einem letzten legalen Trick, um ihre Immobilien vor der Spitzhacke zu retten. Eine verzweifelte Aktion, die dasselbe Gericht ein paar Tage verwarf, aber nicht ohne eine weitere Verzögerung des Baubeginns zu vermeiden.