Wenn Sie 2026 mit dem Flugzeug verreisen, gelten für Sie neue Handgepäckregeln. Immer mehr europäische Flughäfen setzen moderne Scanner ein, die wesentlich genauer sind als die derzeitigen Kontrollen. Das sorgt für schnellere Kontrollen, aber auch für strengere Messungen Ihres Gepäcks.
Eine wichtige Änderung ist, dass die bekannte Höchstmenge von 100 Millilitern für Flüssigkeiten an Flughäfen mit dieser neuen Technologie wegfällt. Sie dürfen dort bis zu zwei Liter Flüssigkeiten, Gele und Sprays in Ihrem Handgepäck mitnehmen. Der separate durchsichtige Beutel ist dann nicht mehr erforderlich.
Gleichzeitig werden die Abmessungen und das Gewicht des Handgepäcks weniger flexibel gehandhabt. Die neuen Scanner messen alles automatisch und genau. Ist Ihre Tasche zu groß oder zu schwer, muss sie möglicherweise doch im Frachtraum transportiert werden oder Sie müssen beim Einsteigen zusätzliche Kosten bezahlen.
Auch für elektronische Geräte ändert sich etwas. An Flughäfen mit den neuen Scannern müssen Sie Laptops, Tablets und Telefone bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr aus Ihrer Tasche nehmen. Das macht die Kontrolle schneller und wesentlich einfacher.
Wichtig zu wissen ist, dass die Fluggesellschaften weiterhin selbst bestimmen, wie groß und wie schwer Handgepäck sein darf. Es gibt also keine einheitliche Größe für ganz Europa. Es ist daher weiterhin ratsam, vor dem Abflug die Regeln Ihrer Fluggesellschaft sorgfältig zu überprüfen.
Für Medikamente und Babyartikel gelten Ausnahmen. Diese dürfen auch in größeren Mengen mitgenommen werden. Wenn Sie flüssige Medikamente mit sich führen, ist es ratsam, ein ärztliches Attest mitzunehmen, um Probleme zu vermeiden.
Die Einführung der neuen Scanner erfolgt schrittweise. Nicht jeder Flughafen wird sofort die gleichen Regeln anwenden. Informieren Sie sich daher immer im Voraus, welche Regeln am Flughafen Ihres Abflugortes gelten.
Quelle: Agenturen


