Neugestaltung des Passeig Marítim bis nach Portitxol?

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Der neue Plan General de Ordenación Urbana (PGOU) von Palma auf Mallorca sieht vor, die Neugestaltung des Passeig Marítim bis nach Portitxol zu verlängern. Ende des Jahres 2021 wird die Autoritat Portuària mit der Ausführung in dem Teil beginnen, der in ihre Zuständigkeit fällt, d.h. von der Portopí-Kurve bis zur Avinguda Argentina.

Ziel ist es, den gesamten Passeig Marítim in einen linearen Park umzuwandeln, “um zur Befriedung der gesamten Strandpromenade der Stadt beizutragen, einem der axiomatischen Prinzipien, die dem im neuen PGOU vorgeschlagenen stadt-territorialen Modell zugrunde liegen”.

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Neugestaltung des Passeig Marítim bis nach Portitxol?

Die Stadtplanung Palmas, die gestern (13.10.2021) vom Verwaltungsrat genehmigt wurde, sieht vor, dass “die künftige Umgestaltung des Knotenpunkts Son Bordoy, die eine Umleitung der derzeitigen Einfahrt in die Stadt ermöglichen soll, die Realisierung der Straßenbahn, die Umgestaltung des Passeig Marítim im Bereich Ponent und die Verbindung der Calle Joan Maragall mit der Avenida de México eine erhebliche Verringerung des Verkehrs auf der Strandpromenade ermöglichen sollen, wobei nicht mehr als eine Verkehrsrichtung mit zwei Fahrspuren vorgesehen ist”.

Diese Umgestaltung, so heißt es weiter, “könnte es ermöglichen, einen Teil der alten Autobahn zu nutzen, so dass das gesamte Gebiet als großer Strand-Park von Can Pere Antoni bis zum Parc de la Mar gestaltet werden kann”.

Der Generalplan muss im Oktober dieses Jahres vom Plenum ratifiziert werden. Sobald dies geschieht, so erklärte gestern der Stadtrat für Model de Ciutat, Neus Truyol, werden zwei Pläne in Kraft sein, sowohl der noch gültige von 1998 als auch der von 2021. Dies wird bis zur endgültigen Genehmigung der neuen Planung der Fall sein, aber während dieser Zeit werden die restriktivsten oder protektionistischsten Regeln für alle Arten von Lizenzanträgen gelten.

Von nun an, so der Stadtrat, “werden alle Bau-, Tätigkeits- oder Stadtentwicklungsgenehmigungen, die heute vorgelegt werden, dem neuen PGOU unterliegen”. So gilt beispielsweise für neue Gaststättenkonzessionen die im neuen Generalplan festgelegte Beschränkung, dass es im Umkreis von 50 Metern nicht mehr als drei Betriebe geben darf.

Truyol schloss aus, dass es zu einer Flut von Genehmigungen kommen könnte, um die restriktiveren Vorschriften des neuen PGOU zu umgehen, denn “in den letzten Monaten wurden bereits eine Reihe von Moratorien formuliert, gerade um Rechtsunsicherheit oder problematische Aspekte zu vermeiden”.

Der Stadtrat versicherte, die neue Planung sei “sehr ehrgeizig, aber gleichzeitig realistisch und notwendig”. Die wichtigsten Herausforderungen seien “der Zugang zu erschwinglichem Wohnraum, der Kampf gegen den Klimawandel, die wirtschaftliche Diversifizierung, die Verbesserung öffentlicher Einrichtungen und Räume sowie die Erhaltung des kulturellen Erbes”, sagte sie.

Nach der ersten Genehmigung durch das Plenum wird ein Zeitraum von etwa zwei Monaten für die öffentliche Ausstellung zur Verfügung stehen.