Noble Geste – 12 Palästinensern die Einreise nach Gaza über Rafah gestattet

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Israel hat gestern Abend (02.02.2026) nur 12 der 50 Palästinenser, deren Einreise für den ersten Tag der Wiedereröffnung des Grenzübergangs zwischen Gaza und Ägypten vorgesehen war, die Einreise in den Gaza-Streifen über den Grenzübergang Rafah gestattet, wie eine Quelle aus dem Gesundheitsministerium in Gaza am Dienstag gegenüber EFE mitteilte.

Nach fast zwei Jahren israelischer Blockade gab die Regierung von Benjamin Netanjahu gestern, am Montag, grünes Licht für die Wiederaufnahme des Grenzübergangs, jedoch nur für den Durchgang von Bewohnern des Gazastreifens.

Es wurde erwartet, dass die Behörden eine erste Gruppe von 50 Palästinensern zurückkehren lassen würden, darunter überwiegend Frauen und Kinder, die zu Beginn der Offensive Gaza verlassen hatten, um sich medizinisch behandeln zu lassen.

Lesetipp:  USA sollen „Gaza einnehmen“
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Spannung & Thrill Mallorca-Krimis - E-Books von Jan van Renesse. Alle Titel für jeweils € 3,99!

Wie eine Quelle am Grenzübergang Rafah gegenüber EFE angab, verbrachten diejenigen, die gestern nicht nach Gaza einreisen konnten, die Nacht im Warteraum und sind vorerst nicht zu ihrer Unterkunft in der ägyptischen Stadt Al Arish zurückgekehrt.

Israel genehmigte hingegen nur die Ausreise eines kleinen Teils der 150 Gazaner, darunter überwiegend chronisch Kranke, die sich im Ausland behandeln lassen sollen, über den Grenzübergang Rafah am Montagnachmittag.

Es handelte sich um die erste Evakuung von Patienten über den Grenzübergang Rafah seit Mai 204, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte.

Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörden gibt es schätzungsweise 20.000 Patienten mit komplexen medizinischen Überweisungen in der Enklave, die auf die Erlaubnis warten, ins Ausland reisen zu können, um sich dort medizinisch behandeln zu lassen.
Von dieser Gesamtzahl sind 4.000 Krebspatienten, weitere 4.500 sind Kinder mit verschiedenen Erkrankungen und 440 sind laut Angaben des Gesundheitsministeriums lebensbedrohliche Fälle.

Quelle: Agenturen