„Off February“ – einen Monat lang ohne soziale Medien

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Immer mehr Menschen verbringen täglich Stunden in sozialen Medien wie Instagram, TikTok und Facebook. Oftmals ohne es wirklich zu merken, verschwinden so jeden Monat mehr als 54 Stunden mit endlosem Scrollen. Mit der Challenge „Off February”, die auf den „Dry January” folgt, bei dem kein Alkohol getrunken wird, möchten die Initiatoren den Menschen zeigen, wie es ist, vorübergehend damit aufzuhören.

„Off February” ist eine Initiative, die in Spanien entstanden ist und mittlerweile weltweit unterstützt wird. Die Idee ist einfach: Während des gesamten Monats Februar löscht man alle Social-Media-Apps von seinem Smartphone. Es geht also nicht darum, Accounts endgültig zu schließen, sondern darum, die ständige Versuchung auf dem Handy zu reduzieren.

Den Organisatoren zufolge sorgt die vorübergehende Abstinenz von sozialen Medien für mehr Ruhe und Aufmerksamkeit im Alltag. Die gewonnene Zeit kann für Sport, Lesen, Spazierengehen oder einfach für mehr Zeit mit Familie und Freunden genutzt werden. Viele Teilnehmer stellen fest, dass sie sich besser konzentrieren können und weniger Stress empfinden.

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Die Initiative betont, dass Technologie nicht schlecht ist, sondern dass eine bewusstere Nutzung erforderlich ist. Soziale Medien bleiben beispielsweise über einen Computer erreichbar, sodass die Arbeit oder notwendige Kommunikation weiterhin möglich ist. Das Ziel ist vor allem, die automatische und oft sinnlose Nutzung über das Smartphone zu durchbrechen.

„Off February” wird von mehr als 55 Organisationen in verschiedenen Ländern unterstützt, darunter die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Australien. Gemeinsam wollen sie auf die Auswirkungen digitaler Reizüberflutung auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden aufmerksam machen.

Darüber hinaus wird untersucht, wie sich die Challenge auf die Teilnehmer auswirkt. Anhand von Umfragen werden Veränderungen in Bezug auf Stress, Konzentration und allgemeines Wohlbefinden untersucht. In einigen Städten werden auch gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge organisiert, um das Offline-Beisammensein zu fördern.

Die Organisatoren hoffen, dass die Teilnehmer nach Februar bewusster mit sozialen Medien umgehen. Nicht indem sie alles verbieten, sondern indem sie selbst wieder die Kontrolle über ihre Zeit und Aufmerksamkeit übernehmen. Ihrer Meinung nach kann schon eine kurze Auszeit ausreichen, um neue, gesündere Gewohnheiten zu entwickeln.

Quelle: Agenturen