Open Arms rettet Boot mit 38 Migranten in Seenot im Mittelmeer

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Die “Open Arms” rettete am Samstag (27.03.2021) ein in Seenot geratenes Boot mit 38 Menschen an Bord, nachdem es zwei Tage lang im zentralen Mittelmeer getrieben war, teilte die spanische NGO mit.

“Gerade wurde die Rettung eines Schiffes in Seenot mit 38 Personen an Bord, darunter 7 Frauen und 14 Kinder, zwei davon sehr jung, abgeschlossen. Wir machen weiter”, schrieb die NGO in den sozialen Netzwerken, deren Gründer, Oscar Camps, auf Twitter angab, dass die Geretteten “zwei Tage unterwegs” gewesen seien.

Der Telefondienst für Migranten auf See “Alarm Phone” hatte heute Morgen alarmiert, dass ein Boot mit etwa dreißig Personen in der Nähe der Insel Malta in Gefahr sei und dringend gerettet werden müsse.

Open Arms rettet Boot mit 38 Migranten in Seenot im Mittelmeer

Nach Angaben der Hotline hatten die maltesischen und italienischen Behörden nicht auf ihre Hilferufe reagiert: “Wir haben alle Behörden mit der GPS-Position informiert, aber Malta geht nicht ans Telefon und Italien ist nicht zuständig. Das Boot ist undicht und die Leute sind in Panik – lasst sie nicht ertrinken”, twitterte er.

Italien und Malta behaupten, ihre Häfen seien nicht sicher für die Einreise von Migranten, die im Zuge der Coronavirus-Krise im Mittelmeer gerettet wurden.

Die italienischen Behörden zwingen gerettete Migranten, die in das Land einreisen dürfen, zu einer zweiwöchigen präventiven Quarantäne an Bord eines italienischen Schiffes, bevor sie das Land betreten und in Aufnahmezentren verlegt werden.