Palma hat „überschüssige“ Millionen?

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Die Stadtverwaltung von Palma auf Mallorca wird mehr als 2,6 Millionen Euro an überschüssigen EU-Mitteln nach Brüssel zurückzahlen, die meisten davon im Zusammenhang mit den Mobilitat-Projekten (EMT und Bicipalma), aber auch andere aus den Projekten Infraestructures und Emaya.

Der Stadtrat hat erklärt, dass diese Situation darauf zurückzuführen ist, dass bei der Abwicklung der Projekte einige billiger waren als ursprünglich veranschlagt, so dass ein Teil der zugewiesenen Mittel übrig blieb. Konkret überstieg der gewährte Betrag 15,5 Millionen, während der absorbierbare Betrag bei etwa 12,9 Millionen liegt.

Die Vereinbarung über die Durchführung dieser Rückerstattung wurde am Mittwoch (06.11.2024) von der Junta de Govern als dringliche Angelegenheit genehmigt. Das Konsistorium stellte fest, dass keine der geplanten Maßnahmen gestoppt wurde.

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Die Projekte, für die es einen Überschuss gab, sind die Umweltzone (ZBE), die im Januar in Kraft treten wird; die Elektrospur in Verbindung mit den Elektro-LKWs von Emaya und den Bussen von EMT sowie andere Verbesserungen des Verkehrsdienstes; die Verbreiterung der Bürgersteige in den Straßen Temple, Ramón Llull und Antoni Planes; die Verbesserung der Bürgersteige in Son Dameto; die Einführung von ORA ambiental (eine Software für „visuelle Autos“, die die Umweltzeichen der Fahrzeuge liest) und die Renovierung und Erweiterung von Bicipalma.

Für die Verbesserung der Straße Sínia d’en Gil, die Fußgängerzone in Nuredduna und die logistische Renovierung von Bicipalma sowie für sichere Parkplätze wurden hingegen weniger Mittel bereitgestellt als ursprünglich vorgesehen; die Differenz wird jedoch durch den Überschuss bei den anderen Projekten ausgeglichen. Andererseits wurden die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für die Müllabfuhr in Emaya und der Kauf von Elektrobussen gestrichen.

Die PSOE wertete diese Vereinbarung als „Rücktritt“ der Regierungsmannschaft, da der Stadtrat bei Europa eine Verlängerung beantragen könne, um den Überschuss in andere Projekte einfließen zu lassen. Cort bestritt, dass es möglich sei, den Verwendungszweck der Mittel neu festzulegen, und behauptete, die Institution sei verpflichtet, den Überschuss zurückzugeben.

Quelle: Agenturenm