Palma wird gegen die Entscheidung, das Denkmal „Sa Feixina“ abzureißen, vor Gericht ziehen

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Die Kontroverse um das Denkmal „Sa Feixina“ in Palma auf Mallorca eskaliert. Die Stadtverwaltung, unter Führung von Stadtrat Óscar Fidalgo, plant, gegen die Abrissverfügung der Zentralregierung vorzugehen.

Fidalgo argumentiert, dass das Denkmal durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der Balearen geschützt sei und die Stadt das Recht habe, rechtliche Entscheidungen durchzusetzen.

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Die Aufnahme von Sa Feixina in das Denkmalschutzverzeichnis durch PP und Vox im Stadtrat verschärft die Situation zusätzlich. Fulgencio Coll von Vox kritisiert die Zentralregierung scharf und wirft ihr eine „Kriegserklärung“ gegen alles Unerwünschte vor.

Im Gegensatz dazu begrüßt Cosme Bonet von der PSIB-PSOE die Abrissverfügung als Beseitigung einer „franquistischen Anomalie“. Er argumentiert, das Denkmal ehre einen Kreuzer, der Zivilisten bombardierte.

Xisco Ducrós von der sozialistischen Fraktion betont den „historischen Tag“ für die Gerechtigkeit, während Neus Truyol von Més den Abriss fordert, um das demokratische Gedächtnis zu ehren. Die Zukunft von Sa Feixina bleibt ungewiss, da die Stadtverwaltung rechtliche Schritte einleiten will und unterschiedliche politische Lager weiterhin leidenschaftlich für oder gegen den Erhalt des Denkmals plädieren.

Quelle: Agenturen