Das ehemalige Kinogebäude an der Plaça d’Espanya in Palma auf Mallorca wird für 2,6 Millionen Euro modernisiert. Meliá plant, das Restaurant zu verlegen, einen Pool zu bauen und Fassade sowie Gemeinschaftsbereiche zu renovieren. Dieses Projekt könnte neue Impulse für Anwohner und das Stadtzentrum bringen.
Palmas Palacio Avenida erhält ein Restaurant mit Panoramablick – Meliá investiert in die Innenstadt. Wie ein Traditionshaus neuen Schwung erhält: 2,6 Millionen Euro, ein Dachterrassenrestaurant und ein Pool. In dieser Szenerie plant die Hotelkette Meliá eine deutliche Veränderung.
Der Entwurf stammt von CMV Architects, und die zuständige Kommission hat bereits zugestimmt. Konkret bedeutet dies für Gäste und Passanten: Das Restaurant wird vom Untergeschoss in den sechsten Stock verlegt. Von dort aus soll man einen freien Blick über Palma haben. Geplant sind außerdem eine Neugestaltung der Empfangsbereiche, die Verlegung von Zimmern, ein neuer Fitnessbereich und ein Tagungsraum.
Nach dem Abriss eines Umspannwerks soll die Fassade erneuert werden. In einem Flügel, der nicht unter Denkmalschutz steht, ist ein Swimmingpool geplant.
Für die Nachbarschaft hat dieser Umbau Vorteile: Mehr Gäste bedeuten mehr Leben in Cafés und Läden rund um die Plaça. Zweitens entstehen Arbeitsplätze während der Bauphase und in der Gastronomie. Und drittens kann eine aufgewertete Fassade den Eindruck des Platzes verbessern.
Natürlich bleibt die Erinnerung an das Kino Avenida bestehen. Das Haus hat lange Kinogeschichte geschrieben, bis es 2000 schloss. Ein neues Restaurant mit Aussicht kann diesen öffentlichen Raum beleben, wenn die Betreiber auf Öffnungszeiten, Preise und Zugänglichkeit achten.
Aus stadtplanerischer Sicht ist die Verlegung der Gastronomie nach oben eine clevere Nutzung: Dachterrassen bieten hohe Aufenthaltsqualität ohne Flächenverbrauch. Für Palma bedeutet das mehr Treffpunkte und Potenzial für Veranstaltungen. Ein Vorbehalt bleibt: Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt, trotzdem sollte man historische Details erhalten, damit die Geschichte sichtbar bleibt.
Quelle: Agenturen





