Der Regierungschef, Pedro Sánchez, bezeichnete den zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ausgehandelten zweiwöchigen Waffenstillstand als „gute Nachricht“ und forderte zugleich dazu auf, die „Diplomatie“ zu verteidigen, ohne „das Chaos, die Zerstörung und die verlorenen Menschenleben“ zu vergessen, die der Krieg verursacht hat.
„Waffenstillstände sind immer eine gute Nachricht. Vor allem, wenn sie zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen. Aber die momentane Erleichterung darf uns das Chaos, die Zerstörung und die verlorenen Menschenleben nicht vergessen lassen“, erklärte der Regierungschef in einer Botschaft auf „X“, die von Europa Press aufgegriffen wurde.
Sánchez wies darauf hin, dass die spanische Regierung „diejenigen, die die Welt in Brand setzen, nicht dafür applaudieren wird, dass sie mit einem Eimer auftauchen“, und forderte gleichzeitig, dass „das, was jetzt gefragt ist“, um den Krieg im Iran zu beenden, „Diplomatie, internationales Recht und Frieden“ sei, wobei er das letzte Wort in Großbuchstaben hervorhob.
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, Europäische Union und Zusammenarbeit, José Manuel Albares, äußerte sich ebenfalls zum Waffenstillstand und betonte, dass die „inakzeptable“ Eskalation der Gewalt im Krieg im Iran „zurückgeht“. Er mahnte jedoch zur Vorsicht, da es noch zu früh sei, um zu wissen, wie dieser Prozess enden werde, und bereits die „erste Meinungsverschiedenheit“ aufgetreten sei, da Israel nicht wolle, dass der Libanon in das Abkommen einbezogen werde, während der Iran dies befürworte.
„Wir sind uns alle einig, dass dies ein Tag der Hoffnung ist, denn nach 40 Tagen Krieg ist endlich so etwas wie ein Lichtblick eingetreten“, erklärte der spanische Außenminister in einem Interview in der Sendung „Las mañanas de RNE“, über das Europa Press berichtete.
Minister Albares verteidigte zudem die „Vermittlungsbemühungen“ Pakistans, damit eine Lösung auf diplomatischem Wege gefunden wird. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass Spanien „keine Mühen scheuen werde, um die pakistanische Vermittlung zu unterstützen“ und dass „die Diplomatie ihren Weg bahnen“ solle.
Quelle: Agenturen





