Der spanische Premierminister Pedro Sánchez hat versprochen, dass die Wahrheit über die Ursache des schweren Zugunglücks in Adamuz in der Provinz Córdoba ans Licht kommen wird. Bei dem Unfall kamen mindestens 39 Menschen ums Leben und mehr als hundert wurden verletzt. Es handelt sich um eines der schwersten Zugunglücke der letzten Jahre in Spanien.
Sánchez besuchte am Montag (19.01.2026) den Ort des Unfalls und sprach dort mit Rettungskräften, lokalen Verwaltungsbeamten und betroffenen Familienangehörigen. Er betonte, dass die Untersuchung vollkommen transparent sein werde und dass niemand Zweifel an der Entschlossenheit der Regierung haben müsse, genau herauszufinden, was schiefgelaufen sei.
Als Zeichen der Anteilnahme hat die spanische Regierung drei Tage Staatstrauer angeordnet. Diese beginnt am Dienstag um Mitternacht. Während dieser Tage werden alle offiziellen Flaggen auf Halbmast gehisst und öffentliche Veranstaltungen angepasst oder abgesagt.
Laut dem Ministerpräsidenten ist es ein Tag großer Trauer für das ganze Land. Er rief die Spanier dazu auf, sich mit den Opfern und ihren Angehörigen solidarisch zu zeigen. Außerdem warnte er davor, Gerüchte zu verbreiten, solange die Untersuchung noch läuft. Trotz der Tragödie sind wieder viele Falschmeldungen im Umlauf.
Das Zugunglück ereignete sich, als ein Hochgeschwindigkeitszug entgleiste und mit einem anderen Zug auf derselben Strecke kollidierte. Die genaue Ursache ist noch unbekannt. Spezielle Untersuchungsteams analysieren die Infrastruktur, das Material und die verfügbaren Daten, um Klarheit zu gewinnen.
Die Rettungsdienste sind unterdessen weiterhin an mehreren Fronten im Einsatz. Neben der medizinischen Versorgung der Verletzten gibt es auch psychologische Betreuung für Überlebende und Angehörige der Opfer. Regionale und nationale Behörden arbeiten dabei eng zusammen.
Quelle: Agenturen




