Pilotversuch mit VAO-Busspuren noch vor Ende des Jahres

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Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der MA-20 war der erste Schritt zur Mobilitätswende auf Mallorca, insbesondere auf den Zufahrten nach Palma. Jetzt wollen die Regierung, die Stadt Palma und der Consell de Mallorca noch einen Schritt weiter gehen und bereiten den Pilotversuch für die VAO-Busspur vor.

Sie soll noch vor Ende des Jahres eingerichtet werden, wobei noch nicht feststeht, welche Zufahrtsstraße zur Hauptstadt Palma für diesen ersten Versuch ausgewählt wird, der den Verkehrsfluss erleichtern soll.

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Pilotversuch mit VAO-Busspuren noch vor Ende des Jahres

Mit der Einrichtung dieser hochfrequentierten Straße werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen soll die Mobilität während der Hauptverkehrszeiten und an den “heißen Zufahrten” am Eingang zur Ciutat de Palma verbessert werden. Andererseits soll die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und gemeinsamer Fahrten gefördert werden.

Nur EMT- und TIB-Busse sowie Fahrzeuge mit mehr als einem Fahrgast dürfen diese Fahrspur benutzen. Und es wird noch geprüft, ob ein Motorrad, das als nachhaltigeres Fahrzeug weniger Platz auf der Straße benötigt, diese Spur ebenfalls nutzen kann.

Eines der Ziele der Geschwindigkeitsreduzierung auf der Umgehungsstraße ist auch die Verbesserung der Luftqualität. Iván Sevillano zufolge “verringert sich mit der Geschwindigkeit auch der Ausstoß von Schadstoffpartikeln”. Zu diesem Zweck wurden bereits bis zu fünf Partikelmessstationen auf der MA-20 installiert, die jedoch noch nicht in Betrieb sind.

Carreteras wartet auf den Start des Projekts Smart Mallorca, der digitalen Plattform des Consell, die die Arbeit der Verwaltung verbessern soll. Auf diese Weise wird sie in der Lage sein, die Daten zu kennen und festzustellen, ob die Verschmutzung zurückgegangen ist.