Plenarsitzung des Consell fordert die Begrenzung der Schadstoffemissionen bei der Schifffahrt im Mittelmeer

Das Plenum des Consell de Mallorca hat heute Morgen (14.03.2019) eine institutionelle Erklärung angenommen, die von der Alianza Mar Blava unterstützt wird und einvernehmlich zwischen allen Fraktionen angenommen wurde, um die Schaffung eines besonderen Bereichs für die Kontrolle der Emissionen im Mittelmeerraum zu unterstützen und die Verschmutzung der von den Booten erzeugten Luft zu begrenzen.

In dem Abkommen wird auch eine Koordinierung mit der Europäischen Kommission und den an das Mittelmeer angrenzenden EU- und Nicht-EU-Staaten gefordert, um Fortschritte in die gleiche Richtung zu erzielen.


In diesem Sinne wird in einem ersten Schritt beantragt, dass das “red de puertos del Estado” dringend Maßnahmen zur Verringerung der Verschmutzung ergreift, wie beispielsweise die Verpflichtung der festgemachten Schiffe, sich für den täglichen Betrieb an das “red de puertos estatales” anzuschließen.

Der zweite Punkt der Erklärung sieht vor, dass alle am Seeverkehr und am Netz der Staatshäfen beteiligten Stellen erfasst werden.

Nach Angaben der Alianza Mar Blava sind die Schadstoffemissionen aus der Schifffahrt der Grund für 55.000 vorzeitige Todesfälle in der Europäischen Union und verursachen 60 Milliarden Euro an Gesundheitskosten. Die internationale Schifffahrt verursacht 40% der Stickoxidemissionen, 44% Schwefeloxid und 22% Feinstaub, so die offiziellen Regierungsdaten.

Der Consell de Mallorca trat der Alianza Mar Blava bei, um eine gemeinsame Front im Kampf gegen die Erdölsuche im Mittelmeerraum zu bilden.

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