Die spanische Nationalpolizei wird bis Ende 2026 eine Rekordzahl von 75.435 Polizeibeamten erreichen. Dies gab der Generaldirektor der Policía Nacional während einer Zeremonie zur Vereidigung von 547 neuen Polizeibeamten an der Nationalen Polizeischule in Ávila bekannt.
Ihm zufolge sind seit 2018 insgesamt 12.278 neue Beamte hinzugekommen. Damit erreicht die Nationalpolizei die größte Personalstärke in der fast zweihundertjährigen Geschichte des Korps. Der Anstieg ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der Sicherheit in Spanien.
In seiner Rede gedachte der Polizeidirektor auch den Opfern des jüngsten Verkehrsunfalls in Adamuz in der Provinz Córdoba, bei dem unter anderem ein Polizist ums Leben kam. Er hob den täglichen Einsatz der Beamten hervor, die Spanien zu einem der sichersten Länder der Welt machen.
Das Wachstum der Polizei geht Hand in Hand mit einem starken Fokus auf Ausbildung und Spezialisierung. Das Universitätsausbildungszentrum der Polizei zählt mittlerweile 1.165 Studenten, die einen Bachelor- oder Masterstudiengang absolvieren. Dieses Zentrum spielt eine wichtige Rolle bei der Modernisierung der Polizei und der Beschleunigung von Karrieren innerhalb der Polizei.
Seit Beginn dieses Ausbildungsprogramms haben bereits 766 Polizeibeamte einen Hochschulabschluss erworben. Es wird erwartet, dass diese Zahl bis Juni auf fast 1.200 Absolventen ansteigen wird, was die Professionalisierung der Polizei weiter stärken dürfte.
Auch der Anteil von Frauen innerhalb der Nationalpolizei wächst weiter. Frauen machen mittlerweile etwa 19 Prozent der Gesamtbelegschaft aus. Das bedeutet einen Anstieg von mehr als 53 Prozent seit 2018, eine Entwicklung, die laut Polizei zu einem modernen und vielfältigen Korps beiträgt.
Die Polizeiführung betont, dass diese Personalaufstockung zeigt, dass die spanische Regierung weiterhin in Sicherheit, Ausbildung und Professionalität innerhalb der Nationalpolizei investiert.
Quelle: Agenturen





