Polizeieinsatz auf Mallorca endet in Tragödie

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Am frühen Donnerstagmorgen (19.02.2026) kam es in Palma auf Mallorca zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein Mann nach dem Einsatz eines Elektroschockers durch die Polizei verstarb.

Der Vorfall ereignete sich gegen 4:15 Uhr in einer Wohnung, nachdem ein Notruf eingegangen war, der eine aggressive Person meldete, die in ihrer Wohnung randalierte. Laut Angaben der Nationalpolizei hatten die Kinder des Mannes bereits Schutz bei Nachbarn gesucht.

Die Beamten versuchten, den Mann zu beruhigen, jedoch ohne Erfolg. In der Folge setzte ein Polizist einen Elektroschocker ein, um die Situation zu deeskalieren. Kurz darauf erlitt der Mann einen Herzstillstand. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch die Beamten und den alarmierten Notarzt konnte sein Leben nicht gerettet werden. Der Vorfall wird nun von der Kriminalpolizei und der Gerichtsmedizin untersucht, um die Rechtmäßigkeit des Elektroschockereinsatzes zu klären.

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Elektroschocker gelten zwar als weniger tödliche Waffen, können aber bei Personen mit Vorerkrankungen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

Dieser Vorfall fällt in eine Zeit, in der das Vorgehen der Polizei auf Mallorca ohnehin verstärkt unter Beobachtung steht. Kürzlich standen Polizisten wegen des Vorwurfs übermäßiger Gewaltanwendung bei einem anderen Einsatz vor Gericht. Die Häufung solcher Fälle könnte die öffentliche Debatte über Polizeigewalt auf der Insel neu entfachen.

Während Sicherheit für Einwohner und Touristen ein wichtiges Anliegen ist, wächst landesweit die Diskussion über die Verhältnismäßigkeit von Polizeieinsätzen und den Einsatz von Elektroschockern. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche genauen Umstände zu dem tragischen Vorfall in Palma geführt haben und ob das Handeln der beteiligten Polizisten den geltenden Richtlinien entsprach.

Quelle: Agenturen