Kulturminister Ernest Urtasun erklärte, dass die PP und Vox Spanien in „eine Filiale von Donald Trump“ verwandeln wollen, und bezeichnete es als widerspruchsfrei, im Nahostkonflikt für „Nein zum Krieg“ einzutreten und gleichzeitig eine Fregatte der spanischen Marine nach Zypern zu entsenden.
Dies sagte er in einem Interview bei „La2Cat“, in dem er den Krieg der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran mit der russischen Aggression in der Ukraine gleichsetzte: „Wenn wir den Völkermord in Gaza kritisieren oder sagen, dass man einen UN-Mitgliedstaat wie den Iran nicht ohne Genehmigung des Sicherheitsrats militärisch angreifen darf, stehen wir auf der Seite des Völkerrechts.“
Im Fall von Zypern erklärte er, dass es sich weder um eine NATO-Mission noch um eine Mission der Europäischen Union handele und dass die Regierung lediglich Hilfe zur Verteidigung geleistet habe.
Auf die Frage nach den Drohungen des US-Präsidenten gegenüber Spanien, die Handelsbeziehungen abzubrechen, erklärte er, dass man in der Regierung darüber nicht besorgt sei und dass diese Drohungen „wenig glaubwürdig“ seien.
Angesichts eines möglichen Preisanstiegs infolge des Kriegs im Iran verteidigte Urtasun den sozialen Schutzschild und Maßnahmen wie die iberische Ausnahmeregelung im Energiebereich – die keiner parlamentarischen Zustimmung bedarf – oder den Strompreisgutschein.
Er bestreitet, dass die Führungsrolle von Regierungschef Pedro Sánchez Sumar Wählerstimmen kostet, und ist der Ansicht, dass die Ablehnung des Krieges die gesamte progressive Wählerschaft mobilisiert.
In Bezug auf Katalonien forderte er die ERC auf, den Haushalt der Generalitat zu unterstützen, da er es nicht für „sehr sinnvoll“ hält, eine Debatte über die Linke zu führen und dann nicht für den Haushalt der Linken zu stimmen.
Urtasun nimmt an diesem Montag zusammen mit dem Präsidenten der Regionalregierung, Salvador Illa, und dem Bürgermeister von Barcelona, Jaume Collboni, an der Vorstellung der Erweiterung des Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC) teil, das mit einer Investition von mehr als 112 Millionen Euro von fast 50.000 Quadratmetern auf 70.000 Quadratmeter erweitert werden soll.
Er erklärte, dass die Erweiterung voraussichtlich zum hundertjährigen Jubiläum der Weltausstellung von 1929 fertiggestellt sein wird, und versicherte hinsichtlich des Transports der Wandgemälde zum Kloster Sijena (Huesca), dass sie den Fachleuten vertraue, die entscheiden müssen, ob der Transport unter guten Bedingungen erfolgen kann.
Quelle: Agenturen





