Preise für den Seetransport nach Mallorca könnten um 25 % fallen

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Der Preis für den Seetransport auf den Routen mit den Balearen, sowohl mit dem Festland als auch zwischen den Inseln, wird durch den Kampf zwischen den Reedereien, ab Juni um 25% fallen, so die Arbeitgeberverbände CAEB, Aviba und FEBT.

Die italienischen Reedereien Grimaldi, die fünf Schiffe von Trasmediterránea erworben hat, und GNV, die zur MSC-Gruppe gehört, werden mit der deutschen Gesellschaft FRS, der französischen Gesellschaft Corsica Ferris und Baleària auf allen Inseln konkurrieren, im Falle der französischen Gesellschaft allerdings nur auf der Strecke Alcúdia-Ciutadella-Toulon.

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Preise für den Seetransport nach Mallorca könnten um 25 % fallen

Der Direktor von Ports i Aeroports, Xavier Ramis, sagt: “Die Balearen erleben eine echte Revolution in der Luft- und Seeverkehrsanbindung, weil die Unternehmen eine Chance für die Zukunft sehen. Der Zuwachs an Reedereien wirkt sich sehr positiv aus, denn er vermeidet Monopole, schafft mehr Wettbewerb, mehr Frequenzen und wirkt sich vor allem direkt auf die Preise aus”.

Ramis weist darauf hin, dass der Wettbewerb “für die Spediteure und die Ankunft der Waren von Vorteil sein wird, da die Preise viel wettbewerbsfähiger sein werden als die derzeit vorherrschenden. Das Gleiche wird mit dem Preis der Passage für die Reisende passieren”.

Der Präsident des Verbandes der Reisebüros der Balearen (Aviba), Francesc Mulet, stellt fest, dass “bei so viel Wettbewerb die Preise auf den Seerouten nach und nach sinken werden, und zwar um mindestens 25 %. Die Verbraucher werden von der Ankunft der Reedereien im Juni profitieren, ebenso wie der gesamte Transport”.

Mulet fügt hinzu, dass “ein hoher Prozentsatz der Ticketverkäufe von Schifffahrtsunternehmen über Reisebüros abgewickelt wird, was eine Erleichterung für die Unternehmen in einer Situation ist, die durch die Pandemie und den Mangel an Aktivität seit März 2020 gekennzeichnet ist”.

Die FEBT, durch die Föderation des Gütertransports von Mallorca, unter dem Vorsitz von Ezequiel Horrach, sagt, dass die Seefrachtraten fallen werden, “was eine Verbesserung der insularen Tatsache bewirken wird, weil es den Transport von Waren von der Halbinsel zu den Inseln verbilligen wird”.

Ramis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass “der Eintritt der italienischen Schifffahrtsgesellschaften in den Wettbewerb ein Vorher und Nachher in der Frage der Insellage sein wird, da die Unternehmen und die produktiven Sektoren der Balearen wettbewerbsfähiger sein werden”.

Die Regierung schätzt den Einsatz der Reedereien sehr positiv ein, da diese mit modernen, nachhaltigen und energiesparenden Flotten operieren werden.

In diesem Sinne ist Baleària ein Beispiel für den Rest der Reedereien geworden, “weil es ein großes geschäftliches Engagement in der Technologie eingegangen ist, um die nachhaltigsten Schiffe für den Transport von Waren und Passagieren zu haben”.

Der Arbeitgeberverband CAEB und die Handelskammer bewerten diese Bewegung zwischen den Reedereien positiv, “weil wir alle davon profitieren”.