Punkte sammeln lohnt nicht immer

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Klar gibt es auch in Spanien einen “Bussgeld-Katalog”, allerdings weist dieser einige Unterschiede zu dem, einigen sicher bekannten, in Deutschland auf.

Insgesamt besteht das spanische Punktekonto aus zwölf, bei Fahranfängern mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis aus acht Punkten, auf die man dann “sammelt”. Also umgekehrt als in Deutschland. Ist das Konto “voll” war es das erst einmal für 6 Monate.

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Danach kann man dann einen Sensibilisierungskurs sowie ein theoretischen Test absolvieren um das Punktekonto wiederherzustellen. Allerdings wird das Konto dann nicht wieder mit zwölf, sondern nur noch acht Punkten “aufgefüllt”. Wiederholungstätern, die die Fahrerlaubnis zum zweiten Mal verlieren, wird der Führerschein ein Jahr lang entzogen.

> Eine informative Übersicht gibt es als Download der DGT

Einige “Vergehen”, die mit Punkten geahndet werden:

Alkohol am Steuer (ab 0,5 Promille) – 6 Punkte
Alkohol am Steuer (0,25 bis 0,5 Promille) – 4 Punkte
Nachweis von Drogen- und Betäubungsmitteln – 6 Punkte
Verweigerung eines Alkohol- oder Drogentests – 6 Punkte
Waghalsige Fahrweise/ illegale Rennen – 6 Punkte
Installierung von Radarerkennungssystemen – 6 Punkte
Missachtung der Lenkzeiten – 6 Punkte
Fahren ohne Führerschein – 4 Punkte
Werfen von Gegenständen auf die Fahrbahn – 4 Punkte
Missachtung von Stoppzeichen und Lichtanlagen – 4 Punkte
Falsches Überholen – 4 Punkte
Zu geringer Sicherheitsabstand – 4 Punkte
Gefährdung von Radfahrern – 4 Punkte
Geisterfahrt auf der Autobahn – 4 Punkte
Fahren in verbotene Richtung – 3 Punkte
Fahren ohne Sicherheitsgurt – 3 Punkte
Benutzung von Handy/Kopfhörer während der Fahrt – 3 Punkte

Foto: Policia Local Palma