Rafa Nadal wird “Adoptivsohn” von Sant Llorenç

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Der Stadtrat von Sant Llorenç des Cardassar ernannte am Freitag (09.10.2020) Rafa Nadal zum “Adoptivsohn” der Stadt für sein Engagement, seine Intervention und seinen finanziellen Beitrag für die Opfer der “torrentada” vom 9. Oktober 2018 und widmet ihm eine Straße der Gemeinde.

Wie das Konsistorium in einer Erklärung um 13.00 Uhr berichtet, ist eine Schweigeminute zum Gedenken und zur Ehrung der Opfer und Menschen vorgesehen, die ihr Leben in dem “verhängnisvollen Sturzbach” verloren haben, der die Llevant de Mallorca vor nunmehr zwei Jahren heimgesucht hat und durch den Tod von 13 Menschen umfangreiche materielle Schäden und “große Schmerzen” verursachte.

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Nach der Schweigeminute ist eine Plenarsitzung vorgesehen, um die Erklärung des Tennisspielers aus Manacor als Adoptivsohn von Sant Llorenç zu verabschieden.

Der Stadtrat hat betont, dass die Stadt dank der Großzügigkeit und des Altruismus von Tausenden von Menschen schnell “zur Normalität übergehen” konnte, darunter Rafa Nadal, der sich nicht nur den Armeen von Freiwilligen anschloss, die “mit ihren Händen halfen, den Schlamm zu entfernen”, sondern auch einen Solidaritätslauf organisierte und eine Million Euro für alle Opfer spendete.

Sant Llorenç hat die Liebe und Zuneigung des Tennisspielers gegenüber der Gemeinde und ihren Bewohnern hervorgehoben, die mehr als deutlich wurde, und für die Einheimischen ist er eine besondere Person, die Anerkennung verdient.

An diesem Freitag jährt sich zum zweiten Mal der Jahrestag der schweren Überschwemmungen, von denen die Llevant de Mallorca am 9. Oktober 2018 heimgesucht wurde und bei denen 13 Menschen starben und ein beträchtlicher materieller Schaden in Millionenhöhe entstand.

Die Überschwemmungen wurden durch einen Sturm mit starken Regenfällen am Nachmittag des 9. Oktober 2018 verursacht. Dieses Phänomen betraf etwa 232 km2 der mallorquinischen Gemeinden Sant Llorenç, Artà, Son Servera, Manacor und Capdepera mit einer betroffenen Bevölkerung von etwa 35.000 Menschen.

Die am stärksten betroffene Stadt war Sant Llorenç des Cardassar, eine Gemeinde mit etwa 8.000 Einwohnern. Die Suche nach Opfern dauerte tagelang, und Tausende von zivilen Freiwilligen wurden mobilisiert