In den letzten Wochen wurde weltweit viel Aufmerksamkeit auf die zunehmende Rattenplage in mehreren Städten gelenkt. Während Paris wegen der Olympischen Spiele und des Rattenproblems im Rampenlicht stand, ist auch in Spanien ein besorgniserregender Anstieg der Rattenzahlen in mehreren Städten zu verzeichnen. Mit schätzungsweise fast 20 Millionen Ratten, d.h. etwa vier Ratten pro 10 Einwohner, sehen sich die Kommunalbehörden in Spanien gezwungen, rasch gegen diese wachsende Plage vorzugehen.
Die Situation in Spanien ist besorgniserregend. Die Zunahme der Rattenpopulation hat zu einer Welle der Besorgnis bei Bürgern und lokalen Behörden geführt. Laut einer aktuellen Studie des Unternehmens EZSA Sanidad Ambiental könnte die Population sogar noch höher sein als bisher angenommen. Die mangelnde Kontrolle der Rattenpopulation hat zu einer Reihe schwerwiegender Fälle geführt, in denen die Bewohner ihre Häuser verlassen mussten, insbesondere in städtischen Gebieten.
Ratten sind nicht nur ein Ärgernis, sondern stellen auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Sie sind als Überträger mehrerer Krankheiten bekannt, z.B. Leptospirose und Hantavirus. Die schnelle Vermehrung dieser Nagetiere verschlimmert die Situation noch erheblich.
Umfrage zum monatlichen Gewinnspiel auf mallorca-services.es - Schon mitgemacht?Städtische Gebiete bieten den Ratten ein ideales Umfeld für ihre Vermehrung. Die Verfügbarkeit von Nahrung, Wasser und Verstecken macht es diesen Tieren leicht, sich niederzulassen und zu vermehren. In vielen Fällen findet man diese Nagetiere in Parks, Müllcontainern und sogar in Wohnungen.
Viel Müll in den Städten zieht Ratten an. Durch unsachgemäße Abfallentsorgung entsteht ein Überangebot an Nahrung. Die Gemeinden sollten strengere Abfallvorschriften einführen, z.B. geschlossene Behälter, und die Einwohner auffordern, keine Lebensmittelabfälle auf der Straße liegen zu lassen.
In Spanien glaubte man lange Zeit, dass die schwarze Ratte völlig ausgestorben sei oder nur in kleinen, isolierten Gruppen vorkomme. Jüngste Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass sich diese Art in städtischen Gebieten wieder ansiedelt, möglicherweise dank der Schaffung von Grünflächen und der Verringerung der Umweltverschmutzung. Die schwarze Ratte, die oft als Gesundheitsrisiko angesehen wird, ist als Krankheitsüberträger bekannt.
Die Wiederansiedlung der schwarzen Ratte könnte erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben. Ihre Anwesenheit erhöht das Risiko der Ausbreitung von Krankheiten, die sowohl Menschen als auch Haustieren schaden können.
Die Gesundheitsbehörden sollten sich auch auf die Möglichkeit des Ausbruchs von durch Ratten übertragenen Krankheiten vorbereiten. Dies erfordert die Zusammenarbeit mit Epidemiologen und anderen Spezialisten, um potenzielle Risiken zu erkennen und zu bewältigen.
Quelle: Agenturen




