Die spanische Regierung hat 76 Gebiete aufgrund der anhaltenden und teilweise extrem starken Regenfälle seit November letzten Jahres offiziell zu Katastrophengebieten erklärt. Der Beschluss wurde im Ministerrat gefasst und gilt für Gebiete, die von schweren Unwettern und Überschwemmungen betroffen sind.
Die Regenprobleme begannen am 10. November und dauerten bis Anfang Februar an. In diesem Zeitraum zog eine Reihe schwerer Stürme über das Land, mit viel Regen, starkem Wind, hohen Wellen und lokal sogar Schnee. Die Schäden waren an einigen Stellen groß, sodass ein Eingreifen notwendig wurde.
Die Notfallgebiete verteilen sich auf 14 autonome Regionen, und auch die spanische Stadt Ceuta ist in der Liste enthalten. Vor allem Teile von Andalusien, Katalonien, Galicien, Murcia, Kastilien-La Mancha und den Balearen waren von dem schlechten Wetter stark betroffen.
Durch diese offizielle Ausweisung können betroffene Einwohner und Unternehmer nun staatliche Unterstützung beantragen. Dazu gehört unter anderem Hilfe bei Schäden an Wohnhäusern, Fahrzeugen, Unternehmen und landwirtschaftlichen Flächen. Auch lokale Behörden können zusätzliche Mittel beantragen, um Straßen, Brücken und andere Infrastruktur zu reparieren.
Nach Angaben der Regierung soll nächste Woche ein neuer Beschluss mit konkreten Maßnahmen verabschiedet werden. Darin sind finanzielle Hilfsmaßnahmen, mögliche Steuervergünstigungen und andere Formen der Entschädigung für diejenigen vorgesehen, die durch den Regen und die Überschwemmungen Schäden erlitten haben.
Die spanische Regierung betont, dass diese Maßnahme notwendig ist, um den Wiederaufbau zu beschleunigen und den Menschen zu helfen, die seit Monaten mit den Folgen des extremen Wetters zu kämpfen haben. Mit der zusätzlichen Unterstützung hofft man, dass die betroffenen Gebiete schneller wieder normal funktionieren können.
Quelle: Agenturen




