Regierung genehmigt das Ersetzen von Warndreiecken durch ein gelbes Licht auf der Oberseite des Autos

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Der Ministerrat hat an diesem Dienstag (16.03.2021) auf Vorschlag des Innenministeriums die Ersetzung der derzeitigen V-16-Gefahrensignaleinrichtung, die aus zwei Dreiecken vor und hinter dem stillgelegten Fahrzeug besteht, durch eine gelbe Leuchteinrichtung (Help-Flash) genehmigt, die am höchstmöglichen Teil des stillgelegten Fahrzeugs anzubringen ist und ab dem 1. Januar 2026 obligatorisch sein wird.

Dies ist in dem verabschiedeten Königlichen Dekret enthalten, das die Rettungsdienste auf öffentlichen Straßen regelt, um die Sicherheit des Sektors zu gewährleisten, da täglich etwa 11.000 Fahrzeuge zahlreiche Hilfs- und Rettungseinsätze durchführen, die ein hohes Maß an Gefahr mit sich bringen.

Regierung genehmigt das Ersetzen von Warndreiecken durch ein gelbes Licht auf der Oberseite des Autos

Wie das Innenministerium erklärt, führt das Aufstellen der Dreiecke dazu, dass man aus dem Fahrzeug aussteigen muss, und zwischen 2018 und 2020 sind insgesamt 42 Menschen auf Überlandstraßen gestorben, nachdem sie aus dem Fahrzeug ausgestiegen sind.

“Das neue Signal garantiert maximale Sichtbarkeit des Fahrzeugs und wird seine Aktivierung, Deaktivierung und Geopositionierung an den Nationalen Zugangspunkt in Verkehr und Mobilität übermitteln, was für mehr Sicherheit sorgt”, versichert er.

Darüber hinaus schafft das königliche Dekret das V-27-Signal, ein “virtuelles Dreieck”, das im “On-Board”-System des Fahrzeugs aktiviert wird, um vor einer sich nähernden Gefahr zu warnen. Der Einbau in das Fahrzeug ist freiwillig und erfolgt nur bei Fahrzeugen, die über Telematik mit dem Nationalen Zugangspunkt für Verkehr und Mobilität verbunden sind.

Wie das Innenministerium mitteilt, umfasst das königliche Dekret die Maßnahmen, die von diesen Pannendiensten im gesamten Staatsgebiet zur Rettung eines Fahrzeugs, das aufgrund einer Panne oder eines Unfalls nicht mehr weiterfahren kann, einzuhalten sind.

Generell gilt, dass die Bergung am Straßenrand so sicher wie möglich für alle Verkehrsteilnehmer erfolgen muss, niemals auf der dem fließenden Verkehr zugewandten Seite, und dass die Betreiber der zuständigen Behörde für Verkehr die Geopositionierung des angehaltenen Fahrzeugs zur Veröffentlichung im Nationalen Zugangspunkt für Verkehr und Mobilität telematisch mitteilen müssen.

Wenn sie so handeln, haben die Einsatzfahrzeuge Vorfahrt und dürfen auf der öffentlichen Straße parken, um den entsprechenden Einsatz durchzuführen. Die mit der Durchführung des Vorgangs betrauten Personen müssen über die erforderlichen Kenntnisse verfügen und die in den geltenden sektoralen Vorschriften vorgesehene individuelle Schutzausrüstung verwenden.

Nach Angaben des Innenministeriums gilt dieses königliche Dekret nicht für die Dienste der Erhaltung und des Betriebs der Eigentümer der Straßen, wenn sie diese Operationen durchführen müssen, sowie für die Streitkräfte und die staatlichen Sicherheitskräfte, die Streitkräfte oder die Rettungsdienste, die diese Dienste mit ihren eigenen Fahrzeugen durchführen.

Die Ministerien für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda, Industrie, Handel und Tourismus sowie Verteidigung haben bei der Ausarbeitung des königlichen Erlasses zusammengearbeitet, und seine Verabschiedung impliziert Änderungen an der Allgemeinen Fahrzeugverordnung sowie an der Allgemeinen Verkehrsverordnung.