Regierung genehmigt den Kauf von Janssen-, Moderna- und CureVac-Impfstoffen

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Der Ministerrat hat sich am Dienstag (01.12.2020) darauf geeinigt, den Kauf von Impfstoffen gegen COVID-19 zu genehmigen, insbesondere die Impfstoffe von Janssen, Moderna und CureVac, die für Spanien insgesamt 52.707.888 Dosen Impfstoff ausmachen.

Konkret wird Spanien gemäß der Vereinbarung zwischen Janssen und der Kommission für 20.875.725 Dosen pro Bevölkerung verantwortlich sein, die voraussichtlich im Jahr 2021 verteilt werden; in Bezug auf Moderna wird Spanien für 8.348.979 Anfangsdosen pro Bevölkerung verantwortlich sein, die ebenfalls im Jahr 2021 verteilt werden, und im Falle von CureVac wird Spanien für 23.483.184 Dosen verantwortlich sein, die voraussichtlich vom ersten Quartal 2021 bis zum ersten Quartal 2022 verteilt werden.

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Die Regierungssprecherin und Finanzministerin, María Jesús Montero, hat angedeutet, dass Spanien mit diesen Käufern ab Januar den freien Zugang zu den Impfstoffen garantieren wird. “Wir können mit Sicherheit sagen, dass Spanien den Zugang zu Impfstoffen garantiert hat, die ab Januar geliefert werden und für die Bürger völlig kostenlos sein werden”, erklärte sie.

Die Europäische Kommission hat bereits die Verteilung der Anzahl der Dosen auf die Mitgliedstaaten entsprechend der Bevölkerungszahl berechnet. Im Falle des CureVac-Impfstoffs hat sie sich im Namen der teilnehmenden Länder auf eine Kaufverpflichtungsvereinbarung geeinigt, die den Kauf von 225 Millionen Dosen eines SARSCoV-2-Impfstoffs durch Europa vorsieht. In diesem Fall, wie auch im Fall von Moderna und CureVac, weist das Gesundheitswesen darauf hin, dass diese Impfstoffe zwei Dosen pro Impfung erfordern, so dass die Anzahl der Impfungen die Hälfte der Dosen beträgt.

“Das bedeutet, dass wir jeden Tag dem Ende des Tunnels näher kommen”, fügte Montero hinzu und erinnerte daran, dass dies in keinem Fall eine größere Lockerung der Maßnahmen gegen COVID-19 bedeuten kann. Desgleichen kündigte sie für die Entwicklung der Abkommen mit der EG an, dass der Ministerrat auf Vorschlag des Finanzministeriums einer Anhebung der Haushaltsgrenzen zugestimmt hat, damit das Gesundheitsministerium die mit der Europäischen Kommission unterzeichneten Abkommen bearbeiten kann.