Regierung verschärft die Beschränkungen für Reisende aus Ländern, die bei der Ankunft in Spanien unter Quarantäne gestellt werden müssen

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Die Regierung hat die Beschränkungen für Reisende aus Drittländern verschärft, die bei der Ankunft in Spanien unter Quarantäne gestellt werden mussten, um “dem Risiko durch neue Varianten und die epidemiologische Situation” in Ländern wie Brasilien, Südafrika und Kolumbien zu begegnen.

So fügt das offizielle Staatsblatt von diesem Freitag (30.04.2021) einen neuen Paragraphen hinzu, der die vorübergehende Beschränkung von nicht lebensnotwendigen Reisen aus Drittländern in die Europäische Union und in die mit dem Schengen-Raum assoziierten Länder aus Gründen der öffentlichen Ordnung und der öffentlichen Gesundheit anlässlich der durch den COVID-19 verursachten Gesundheitskrise festlegt.

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Konkret dürfen Personen aus Quarantäneländern nur dann nach Spanien einreisen, wenn es sich um Transportpersonal, Seeleute und Luftfahrtpersonal handelt, das für die Durchführung von Lufttransporttätigkeiten erforderlich ist. Von dieser Ausnahme sind diplomatische, konsularische, internationale Organisationen, das Militär, der Katastrophenschutz und Mitglieder humanitärer Organisationen bei der Ausübung ihrer Funktionen, ausgenommen.

Dazu gehören auch Personen, die einen Nachweis über höhere Gewalt oder Notlage erbringen oder deren Einreise aus humanitären Gründen gestattet wird. Von dem Verbot ausgenommen sind auch Personen mit Wohnsitz in Spanien oder Andorra oder spanische Staatsbürger und deren Ehegatten oder Lebenspartner, mit denen sie eine eheähnliche Gemeinschaft unterhalten, die in einem öffentlichen Register eingetragen ist, sowie die unter ihrer Obhut lebenden Verwandten in aufsteigender und absteigender Linie, sofern sie mit ihnen oder zu ihnen reisen.

Die derzeit betroffenen Länder sind Brasilien, Südafrika, Botswana, Union der Komoren, Ghana, Kenia, Mosambik, Tansania, Sambia, Simbabwe, Peru und Kolumbien.
Diese Änderung der Verordnung, die die Kriterien für vorübergehende Reisebeschränkungen festlegt, wird ab diesem Samstag in Kraft treten und mindestens bis zum nächsten 31. Mai in Kraft sein.