Rekordnachfrage nach Luxusimmobilien von Ausländern auf Mallorca im Jahr 2021

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Mallorca verzeichnet in diesem Jahr eine rekordverdächtige Nachfrage nach Designer-Immobilien auf Mallorca, die die Rekorde aus der Zeit vor der Pandemie übertrifft. Das Immobilienbüro Engel & Völkers verweist auf die hohe Nachfrage von Investoren aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz und Österreich, vor allem nach einer nachhaltigen Wohnform mit moderner Architektur und mediterranen Details.

“Aufgrund der Knappheit an Bauland haben sich die Bauträger auf den Bau von Luxusimmobilien mit den besten mallorquinischen Architekten konzentriert, die Stil und Prestige in jedes Projekt bringen”, erklärt Hans Lenz, Direktor von Engel & Völkers Mallorca Suroeste. Ein Gebiet, in dem Engel & Völkers die Projekte Amber Village und Parallel leitet, die von den preisgekrönten Architekten Tomeu Esteva und Jaime Oliver entworfen wurden.

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Bei den Kunden von Engel & Völkers sind nachhaltige und maßgeschneiderte Projekte in einer Preisspanne zwischen 595.000 Euro und 2,8 Millionen Euro am beliebtesten. Das deutsche Luxusimmobilienunternehmen verwaltet derzeit 30 Projekte auf Mallorca mit einem Gesamtumsatz von rund 750 Millionen Euro.

Die Gebiete, in die am meisten investiert wird, sind die Serra de Tramuntana, Port d’Andratx, das Gebiet Son Vida und die Altstadt von Palma. Auch im Part Forana, insbesondere in Binissalem, Biniali und Sencelles, wird immer mehr investiert.

Das Interesse ausländischer Investoren an neuen Immobilienprojekten auf den Balearen nimmt stetig zu, wie aus den jüngsten Zahlen des Ministeriums für Verkehr, Mobilität und städtische Agenda hervorgeht. Der Wert der Immobilientransaktionen auf den Inseln in der ersten Jahreshälfte belief sich auf 390 Millionen Euro, ein Volumen, das doppelt so hoch ist wie die 190 Millionen, die in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 verzeichnet wurden, und das 84 % höher ist als in der ersten Jahreshälfte 2020, als es 212 Millionen Euro erreichte.

Eine der Ursachen ist der Anstieg der Baukosten, die sich seit dem Höchststand der Erschließungen im Jahr 2007, als 11.830 Genehmigungen auf den Inseln erteilt wurden, verdreifacht haben. “Dieser Anstieg ist vor allem auf die Verwendung hochwertigerer Materialien sowie auf die Einbeziehung neuer nachhaltiger und umweltfreundlicher Technologien zurückzuführen”, so das Immobilienunternehmen.