Renten in Spanien steigen 2026 spürbar an

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die Renten in Spanien werden 2026 erneut angehoben. Nach den vorläufigen Inflationszahlen steigen die beitragsabhängigen Renten um etwa 3 Prozent. Das bedeutet, dass Rentnerinnen und Rentner im nächsten Jahr deutlich besser gestellt sein werden, ohne dass zusätzliche Bedingungen gelten.

Für viele Rentner bedeutet dies etwa 40 bis 45 Euro brutto zusätzlich pro Monat. Da Spanien 14 Auszahlungen pro Jahr hat, beläuft sich dies auf etwa 571 bis 572 Euro zusätzlich auf Jahresbasis. Diese Erhöhung ist automatisch an die durchschnittliche Inflationsrate der letzten zwölf Monate gekoppelt.

Dadurch bleibt die durchschnittliche Rentensumme mit den steigenden Preisen Schritt. Wer derzeit eine durchschnittliche Rente von etwas mehr als 1.511 Euro erhält, wird im nächsten Jahr auf 1.552 Euro kommen. Der Unterschied scheint pro Monat gering, summiert sich aber auf Jahresbasis erheblich.

Auch Menschen mit einer höheren Rente profitieren davon. Die maximale Rente steigt von etwa 3.268 Euro auf etwa 3.355 Euro pro Monat. Auch diese Gruppe erhält also eine spürbare jährliche Erhöhung, obwohl der Prozentsatz für alle gleich bleibt.

Darüber hinaus werden nicht nur die Altersrenten erhöht. Auch andere beitragsfreie Leistungen wie Witwenrenten, Erwerbsunfähigkeitsrenten und Waisenrenten steigen im gleichen Tempo. Das liegt daran, dass sie alle an die gleiche Inflationsregelung gekoppelt sind.

Die automatische Erhöhung ist Teil der Rentenreform, die Spanien 2021 eingeführt hat. Ziel ist es, die Kaufkraft der Rentner zu schützen und zu verhindern, dass ihre Einkommen hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zurückbleiben.

Quelle: Agenturen