Rentner fordern automatische Rentenerhöhung

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In Spanien ist Unruhe unter den Rentnern entstanden, nachdem das Parlament ein wichtiges Dekret abgelehnt hat. Dieses Dekret sollte regeln, dass die Renten im Jahr 2026 automatisch erhöht werden. Durch die Ablehnung ist nun ungewiss, ob Millionen von Rentnern im nächsten Jahr eine Erhöhung erhalten werden.

Es handelte sich um eine geplante Erhöhung von etwa 3 Prozent, basierend auf der Inflationsrate. Mehr als 10 Millionen Menschen hätten davon profitiert. Da das Parlament den Vorschlag abgelehnt hat, hängt diese Erhöhung nun von neuen politischen Entscheidungen ab.

Interessenverbände von Rentnern halten dies für inakzeptabel. Sie sagen, dass Renten kein Spielball der Politik sein dürfen. Ihrer Meinung nach sollte die jährliche Erhöhung automatisch erfolgen und weiterhin an die Inflation gekoppelt sein, damit die Kaufkraft der Rentner geschützt bleibt.

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Die Ablehnung des Dekrets kam durch Gegenstimmen der Parteien PP, Vox UPD und Junts zustande. Dies hat zu Ärger und Enttäuschung bei Rentnern und Gewerkschaften geführt. In verschiedenen Städten, darunter Madrid und Teilen des Baskenlandes, wurden Proteste organisiert.

Die Regierung teilt mit, dass sie an anderen Lösungen arbeitet, um die Rentenerhöhung doch noch durchzusetzen. Es werden neue gesetzliche Möglichkeiten geprüft, aber konkrete Entscheidungen gibt es noch nicht. Unterdessen wächst die Unsicherheit unter den Rentnern.

Verschiedene Organisationen plädieren sogar für eine Änderung der Verfassung. Damit wären die Renten besser geschützt und nicht jedes Jahr erneut von einer Abstimmung im Parlament abhängig. Sie sind der Meinung, dass eine stabile Rente ein Grundrecht ist.

Quelle: Agenturen