„Residenten First“ bei Immobilien auf Ibiza

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Der Präsident des Consell de Ibiza, Vicent Marí, hat sich am Donnerstag (19.02.2026) in seiner Rede zur Eröffnung einer Tagung zum Immobiliensektor dafür ausgesprochen, dass nach Möglichkeiten gesucht werden muss, den Zugang von Einwohnern zu Wohnraum zu priorisieren.

Bei der Eröffnung der Tagung „Wohnraum auf Ibiza: Gibt es Zauberformeln?” erklärte Marí, dass die Politik „sicherstellen” müsse, dass diejenigen, die bereits auf der Insel leben, „weiterhin unter würdigen Bedingungen dort leben können”.

Der Präsident erinnerte laut Angaben der Institution daran, dass das Problem des Zugangs zu Wohnraum struktureller Natur ist und dass Planung, institutionelle Koordination und eine Unterscheidung zwischen Wohnraum für ansässige Familien und Lösungen für berufliche Bedürfnisse erforderlich sind. Unter diesen Lösungen hob er Sozialwohnungen für Beamte oder Zeitarbeitskräfte hervor, um den Druck auf den Markt für die lokale Bevölkerung zu verringern.

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Andererseits betonte Marí, dass der Wohnungsbau mit „Strenge, Rechtssicherheit und Zusammenarbeit” zwischen dem Consell, den Gemeinden und der Balearenregierung verwaltet werden müsse, wobei auch die Beteiligung des privaten Sektors gefördert werden sollte.

Außerdem wies er darauf hin, dass es keine „magischen” Lösungen gibt und dass die Debatte mit Daten und Gelassenheit geführt werden muss, wobei er sich für eine Erweiterung des Angebots mit verschiedenen Formeln einsetzte, darunter auch frei finanzierter Wohnraum zu begrenzten Preisen für Einwohner.

Die Veranstaltung, die am Donnerstag stattfindet, umfasst Vorträge von Experten aus den Bereichen Recht, Stadtplanung und Datenanalyse sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Justiz, Sozialwesen und Wirtschaft Ibizas.

Quelle: Agenturen