Das Restaurant Flamingo im Küstenort Porto Cristo auf Mallorca hat eine neue Regel eingeführt, um Einheimische zu bevorzugen. Zwischen 50 und 60 Prozent der Tische sind nun für Mallorquiner reserviert.
Der Besitzer, Jaime Cuadrench Berlinger, erklärt, dass Touristen oft Tage im Voraus reservieren, was es Einheimischen erschwert, einen Tisch zu bekommen. Besonders im Sommer blockieren Urlauber die wenigen Plätze, sodass für die lokale Bevölkerung nichts mehr übrig bleibt.
Diese Entscheidung ist eine Frage der Loyalität, da die Einheimischen das Restaurant über Jahrzehnte unterstützt haben, besonders während der Pandemie.
Berlinger betont, dass man sich anpassen müsse, um das zu bewahren, was man hat. Zudem werden Restaurantbesuche für viele Inselbewohner teurer, und das Restaurant möchte sicherstellen, dass sie einen Tisch bekommen, wenn sie sich einen Besuch leisten. Tourismus bleibt wichtig, aber nicht um jeden Preis.
Quelle: Agenturen





