Rückgang des Kreuzfahrttourismus im Winter auf Mallorca

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Vertreter des Händlerverbands Pimeco haben dem Tourismusminister des Consell de Mallorca, Guillem Ginard, ihre Besorgnis über den Rückgang des Kreuzfahrttourismus in den Wintermonaten und dessen direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit in den Geschäften von Palma mitgeteilt.

Die Vorsitzende des Verbandes, Carolina Domingo, versicherte, dass die Daten dieser Nebensaison „besonders alarmierend” seien, mit einem Rückgang von 34 % bei den Kreuzfahrtpassagieren im November und bis zu 64 % im Dezember, was weit über den Erwartungen liege.

Wie Pimeco ausführlich darlegte, hat diese Situation zu negativen Auswirkungen auf den Handel der Insel, den Transport, Ausflüge und andere mit dem Tourismus verbundene Sektoren geführt. Vertreter der Branche haben davor gewarnt, dass einige Reedereien Palma als Anlaufhafen in der Nebensaison aufgeben, was ihrer Meinung nach die Bemühungen um eine Saisonentzerrung gefährdet und zur Schließung von Geschäften und zum Verlust wirtschaftlicher Aktivität in für Tausende von kleinen Unternehmen wichtigen Monaten führt.

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Auch die Rolle des Consell de Mallorca im Memorandum of Understanding, das 2022 zwischen der balearischen Regierung und den Reedereien unterzeichnet wurde, wurde zur Sprache gebracht, und es wurde gefordert, dass es in seiner derzeitigen Form beibehalten wird, ohne weitere Reduzierungen der Zwischenstopps oder der wöchentlichen Passagierzahlen.

Pimeco hat außerdem daran erinnert, dass laut den Informationen der Hafenbehörde der Balearen (APB) die Kreuzfahrtbuchungen für dieses Jahr geringer sind als die für 2025 und die Schiffe eine geringere Kapazität haben.

Aus diesem Grund hat die Organisation von den Behörden ein „verantwortungsbewusstes und ausgewogenes” Vorgehen gefordert, da sie der Ansicht ist, dass der Kreuzfahrttourismus für viele Familien auf Mallorca eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens ist.

Quelle: Agenturen