Ryanair verhöhnt als Clown verkleideten Minister Bustinduy

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„Wenn du kein Vermögen ausgeben willst, buche noch heute zu einem unglaublich niedrigen Preis, bevor irgendein Clown die Preise nach oben reguliert.“ Mit diesem Satz kündigt die Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair ihre neue Angebotskampagne an, bei der 179 000 Sitzplätze für 19,99 Euro verkauft werden.

Das wirklich Auffällige an dieser Werbemaßnahme sind jedoch nicht die Preise an sich, sondern die Person, die sie verkörpert, und der Clown, auf den sich dieser auffällige Slogan bezieht: der Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy.

Und wenn noch jemand Zweifel hatte, hat das Bild, das das Unternehmen in seinen sozialen Netzwerken hochgeladen hat, dies deutlich gemacht: Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, posiert in einer scherzhaften Haltung neben zwei Clowns mit dem Gesicht von Bustinduy und hält ein Schild mit der Aufschrift „Reserviere verrückte Preise, bevor ein Clown die Preise erhöht“ in der Hand, was einen klaren Hinweis auf den Minister darstellt.

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Diese Entscheidung, Bustinduy zum Protagonisten dieser neuen Kampagne zu machen, geht laut der Fluggesellschaft auf die Entscheidung zurück, „illegale Strafen“ in Bezug auf Handgepäck (ein sehr umstrittenes Element für die Fluggesellschaft) in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro zu verhängen, daher die Entscheidung, 179.000 Sitzplätze zu einem Sonderpreis anzubieten.

Wie Ryanair in einer Pressemitteilung erklärt, verstoßen diese Sanktionen sowohl gegen das EU-Recht als auch gegen das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union im Fall Vueling aus dem Jahr 2014.

Die Fluggesellschaft verweist außerdem auf die Verordnung (EG) Nr. 1008/2008 des Europäischen Parlaments, in der festgelegt ist, dass „die Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft die Flugpreise und Frachtraten für innergemeinschaftliche Flugdienste frei festsetzen“.

Aus diesem Grund und aufgrund eines Urteils in der Rechtssache Vueling, in dem entschieden wurde, dass jedes Luftfahrtunternehmen die Preise für seine Dienstleistungen frei festlegen kann, fordert sie die „Aufhebung dieser Sanktionen“.

„Alle spanischen Fluggesellschaften sind gegen diese erfundenen und illegalen Geldbußen für Handgepäck, die, wenn sie durchgesetzt werden, zu einer Erhöhung der Flugpreise um mindestens zwei Euro pro Ticket pro Jahr führen werden. Die Rechtsvorschriften der Europäischen Union schützen die Fluggesellschaften vor diesen Fehlentscheidungen naiver Minister, die sich als Verbraucherschützer ausgeben“, erklärte O’Leary in Bezug auf diese Kontroverse.

Quelle: Agenturen